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Wenige Tage vor dem Urteil im NSU Prozess wurden in über 20 Städten insgesamt über 200 Straßen nach Mordopfern des NSU umbenannt. Verbunden mit der Forderung keinen Schlussstrich unter die Aufklärung zu ziehen. Leider versucht die Bundesanwaltschaft und das Oberlandesgericht mit dem Urteil – wie zu erwarten – genau diesen zu ziehen, aber linke Gruppen und Freund_innen der Angehörigen der Opfer werden auch weiterhin dafür sorgen, dass dies nicht gelingt.
Während die Straßenumbenennung in den meisten Fällen störungsfrei passieren konnte, wurden Aktivist_innen in Heidelberg von der Polizei belästigt und mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung versehen.
Wir dokumentieren hier die Erklärung der Interventionistischen Linken zu der bundesweiten Aktion und darunter unsere Presseerklärung zum skandalösen Einsatz der Polizei.

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wir schaffen dasWir sind dabei bei der Kampagne „Wir schaffen das!- Gegen Rassismus & Kapitalismus. Für eine solidarische Gesellschaft!“

Gemeinsam mit anderen linken Gruppen aus der Rhein-Neckar-Region haben
wir die Kampagne „Wir schaffen das! Gegen Rassismus und Kapitalismus.
Für eine solidarische Gesellschaft.“ gestartet. Zweck unserer Kampagne
ist es linke und antirassistische Positionen im Zeitraum der
Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg stark zu machen. (mehr …)

sexismusAngesichts der sexistischen Gewalt in Köln und den vielen rassistischen Reaktionen verweisen wir an dieser Stelle auf den Text der Antifa Koordination Köln (AKKU) und Umland: Mit Rassismus gegen Sexismus

Ein Gebräu aus Nazis, Rechtspopulist_innen und Hools versucht natürlich die sexuelle Gewalt für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Hier ist der Aufruf zu den Protesten

Gegen Patriachat, Sexismus und Rassismus!

Straßenfest15

1992 revisited
Erinnert sich eigentlich noch jemand an 1992? Die selben, die kurz zuvor noch gerufen hatten: „Die Mauer muss weg!“, forderten nun schärfere Grenzkontrollen, Abschiebungen und den Kampf gegen die Invasion der „Hungerleider“. Aus „Wir sind das Volk“ wurde sehr schnell „Wir sind ein Volk“ und daraus wiederum „Deutschland den Deutschen“. Brandsätze und Pogrome gegen Flüchtlingsheime wie in Hoyerswerda oder Mannheim-Schönau folgten. Bei den massivsten rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen trat Norbert Weidner als „Pressesprecher“ der Nazis vor die Kameras. Weidner war V-Mann des Verfassungsschutzes und machte später als Sprecher der völkischen „Deutschen Burschenschaft“ Furore.

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