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Am 20.06.17, um 19:30 Uhr veranstalten wir gemeinsam mit der VVN-BdA Heidelberg und der DGB Hochschulgruppe Heidelberg in der VHS Heidelberg (Bergheimer Str. 76, HD-Bergheim) einen Vortrag mit Sebastian Friedrich zum Thema „Der Aufstieg der Afd – Neokonservative Mobilmachung“

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Am 8. Juni ist das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Schwerpunktthema diesmal sind die Proteste gegen den G20-Gipfel:

Am 7./8. Juli ist der G20-Gipfel in Hamburg. Für uns heißt G20: Kriege, Krise und Armut.
Doch wer sind die G20 überhaupt? Wieso sollte ich dorthin fahren und was ändert das? Wie komme ich hin? Was könnte in Hamburg in Hamburg alles passieren? Antworten auf all diese Fragen bekommt ihr hier. Im Anschluss können wir fleißig diskutieren und Fragen stellen.
Du bist noch nicht ganz sicher ob du mitwillst, weil du die Situation nicht einschätzen kannst? Du weißt noch nicht mit wem du fahren sollst?
Bei dir ist schon alles klar und du brauchst nur eine fixe Anreise für deine Freunde und dich?
So oder so… für alle ist dieser Abend der place to be, um uns auszutauschen und uns gemeinsam die protestreichen Tage in Hamburg auszumalen.

Am Sonntag, 28. Mai 2017 gibt es um 21.00 Uhr (im Anschluss an die Vokü) den Mobi-Vortrag „No TddZ! Den ‚Tag der deutschen Zukunft‘ am 3. Juni Karlsruhe verhindern!“ im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Vertreter*innen der AIHD/iL geben ein letztes Update zu den antifaschistischen Protesten gegen das geplante Nazi-Großevent.

Von Heidelberg aus gibt es am 3. Juni eine gemeinsame Zuganreise zu den Antifa-Aktionen: der Zugtreffpuntk ist um 10.30 Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof.

Weitere Infos unter https://notddz.suedwest.mobi/wordpress/

Presseerklärung:
Antwort an Herrn Würzner und die Stadtverwaltung Heidelberg

Die Stadtverwaltung hat uns auf dem unorthodoxen Weg eines Facebookposts eine Stellungnahme von Oberbürgermeister Eckart Würzner zukommen lassen, die wir im Folgenden dokumentieren:
Die AfD hat den Hilde-Domin-Saal und das Obere Foyer für die Veranstaltung mit dem Titel „Ein Jahr AfD Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg“ gemietet. Die Veranstaltung wurde als „Vortrag“ deklariert. Die Mietbedingungen für Räume der Stadtbücherei Heidelberg unterscheiden nicht zwischen öffentlichen und geschlossenen Veranstaltungen. Das Hausrecht geht für den Mietzeitraum auf den Veranstalter über. Inwieweit dieser auf privates Sicherheitspersonal zurückgreift, liegt nicht im Verantwortungsbereich der Stadt.

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Am 11. Mai findet das nächste Café Alerta statt; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).
Diesmal gibt es einen Input zur antifaschistischen Mobilisierung gegen das Nazi-Event „Tag der deutschen Zukunft“.

„Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe verhindern!

Am 3. Juni 2017 wollen Nazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus versuchen, sich in Karlsruhe zu versammeln. Anlass soll der mittlerweile neunte so genannte „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) sein, den die Nazis von der faschistischen Partei „Die Rechte“ dieses Jahr nach Karlsruhe bringen wollen.

„TddZ“ – hausieren mit völkischer Ideologie
Gegründet von der „Initiative gegen Überfremdung“ fand der „Tag der deutschen Zukunft“ seit 2009 in verschiedenen Städten statt und hat sich als eines der wichtigsten Events für deutsche Faschisten etabliert. Mit um die 1000 Teilnehmenden hat der „TddZ“ dabei beim letzten Aufmarsch in Dortmund noch einmal deutlich an Größe und damit auch an Bedeutung zugelegt. Inhaltlich ist die Veranstaltung nicht nur von einem überdeutlich zur Schau gestellten Nationalismus und Faschismus sowie eine Propagierung der Blut-und-Boden-Ideologie geprägt, auch ein positiver Bezug zum historischen deutschen Faschismus wird immer wieder sichtbar.

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Am 17. März findet anlässlich des Tags der politischen Gefangenen (18.3.) ein Infoabend statt unter dem Titel „Weg mit dem § 129b! PKK-Verbot abschaffen!“, die von AIHD/iL und der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim gemeinsam veranstaltet wird. Beginn ist um 20 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Der Vortrag soll neben Hintergrundinformationen zu den derzeit laufenden Kriminalisierungsmaßnahmen gegen die kurdische Linke in der BRD auch auf die Demo „Staatsterrorismus stoppen! Weg mit dem Verbot der PKK!“ hinweisen, die am 8. April in Mannheim stattfindet.

Weitere Infos zum Infoabend am 17.3. gibt es hier.

Außerdem organisiert die Rote Hilfe noch eine weitere Veranstaltung zum Tag der politischen Gefangenen, nämlich am 19.3. in Mannheim zu dem indigenen Gefangenen Leonard Peltier (USA). Dieser Vortrag, der in Zusammenarbeit mit der iL Rhein-Neckar stattfindet, ist Teil des Café Arranca am 19.3. im ASV (Beilstr. 12, Mannheim).

Am 9. März steht das nächste Café Alerta ins Haus: Thema sind diesmal verschiedene Demos und Aktionen, die in den kommenden Wochen auf der Agenda stehen – vom NPD-Parteitag in Saarbrücken über die Proteste gegen das G20-Finanzministertreffen am 18.3. bis zur Demo gegen das PKK-Verbot, die am 8. April in Mannheim stattfindet.
Das Café Alerta beginnt um 19.30 Uhr im Café Gegendruck.

Weitere Infos findet ihr hier.

Am 9. Februar findet das nächste Café Alerta statt.
Diesmal gibt es einen Input der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim unter dem Titel „Tipps und Tricks für Antifas. Rechtshilfetipps für Demos“

Antifaschistisches Engagement bedeutet immer auch, sich in Konfrontation zu den staatlichen Repressionsorganen zu begeben. Deren Funktion besteht darin, linken Widerstand gegen faschistische Strukturen in der Gesellschaft und im Parteienspektrum zu verunmöglichen. Dabei setzen sie die unterschiedlichsten Mittel ein – vor, bei und nach politischen Aktionen, Kundgebungen, Informationsveranstaltungen.
Zwei Vertreter*innen der bundesweiten Rechtshilfeorganisation Rote Hilfe e.V. geben euch Tipps, wie ihr euch vor, auf und nach Demonstrationen verhalten solltet, um politische Repression möglichst ins Leere laufen zu lassen.

Im Anschluss gibt es noch Infos zu den geplanten Antifa-Aktionen gegen den Nazi-Fackelmarsch am 23. Februar in Pforzheim.

Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

Jede*r kennt eine Vielzahl an antifaschistischen Sachbüchern, Infobroschüren und Theorieschinken – aber was bitte sind antifaschistische Romane? Beim ersten Antifaschistischen Leseabend stellen wir drei sehr unterschiedliche Bücher vor, die sich in literarischer Form mit Verfolgung und Widerstand in der NS-Zeit auseinandersetzen.

„Der Abgrund“ von Oskar Maria Graf beschreibt die Regierungsübernahme der NSDAP in Deutschland sowie des Dollfuß-Faschismus in Österreich aus der Sicht einer Familie aus der ArbeiterInnenbewegung, deren Mitglieder zugleich den Konflikt zwischen SPD und KPD repräsentieren. Peter Weiß’ „Ästhetik des Widerstands“ verbindet die politischen Erfahrungen der AntifaschistInnen im Untergrund mit Abhandlungen zu Kunst als Teil der sozialistischen Bewegung. In Curt Letsches „Das Schafott“ geht es um die verzweifelten Anstrengungen von Häftlingen, die letzten Hinrichtungen von Mitgefangenen Anfang 1945 durch Sabotageaktionen zu verhindern.

Nach einer allgemeinen Einführung gibt es jeweils kurze Leseproben aus den Romanen. Bringt eure Kuscheldecken mit und macht es euch bei einer Tasse Tee im Gegendruck auf der Couch gemütlich!

Beginn ist um 20 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt

club_alerta_logo-kleinAm Donnerstag, 8.12.2016 findet wieder das Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL, statt. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck. Der Input widmet sich diesmal dem Thema Studentenverbindungen:

Corps, Burschenschaften, Sängerschaften, Turnerschaften, Landsmannschaften und und und – da kennt sich ja keine Sau mehr aus. Was ist denn nun was? Fest steht: Studentenverbindungen gehören zu Heidelberg wie der Arsch auf den Eimer. Ihr Image schwankt zwischen Nazi-Kaderschmieden und leicht rückwärtsgewandten, aber harmlosen Traditionsvereinen. An diesem Abend wollen wir einen Blick auf die Heidelberger studentischen Korporationen werfen. Auf das, was ihnen gemeinsam ist und das, was sie unterscheidet, auf ihre Verstrickungen mit der Politik der extremen Rechten, ihre Traditionen und darauf, wie so ein verbindungsstudentischer Männerbund überaupt funktioniert. Verbindungsstudenten müssen leider draußen bleiben. (Sorry, liebe Stauffen, ihr müsst woanders saufen.) Aber keine Sorge, wir machen bald wieder woanders Veranstaltungen, zu denen ihr auch kommen dürft…