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Am Monatg, 20. Mai 2019 berichtet die Rechtsanwältin Angela Furmaniak unter dem Titel „Schluss mit Freiheit: Gefährder, Trojaner, Ewigkeitshaft“ zu den geplanten Verschärfungen des baden-württembergischen Polizeigesetzes. Beginn des Vortrags, den wir gemeinsam mit der Roten Hilfe HD/MA und der VVN-BdA veranstalten, ist um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Heidelberg (Bergheimer Str. 76).

Bereits Ende 2017 wurde – von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet – das Polizeigesetz in Baden-Württemberg deutlich verschärft. U.a. soll künftig der sogenannte Staatstrojaner als polizeiliche Präventionsmaßnahme zulässig sein, ebenso die „intelligente“ Videoüberwachung. Auch der Einsatz von Explosionsmitteln ist der Polizei nun erlaubt.
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Am Dienstag, 14. Mai 2019 ist der Autor Lucius Teidelbaum bei uns zu Gast und referiert zum Thema „Neues von der ‚Neuen Rechten‘: Vom Milieu zur Bewegung“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Welthaus Heidelberg (Willy-Brandt-Platz 5, im Hauptbahnhof). Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung der AIHD/iL und der VVN-BdA Heidelberg.

Im Windschatten des seit 2010 einsetzenden Rechtsrucks in der Bundesrepublik segeln erfolgreich auch extrem rechte AkteurInnen und Gruppen, die nicht dem Neonazismus sondern der „Neuen Rechten“ zuzuordnen sind.
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Nachdem bereits die letzten antifaschistischen Rundgänge sehr gut besucht waren, führen wir am Sonntag, 19. Mai 2019 wieder gemeinsam mit der VVN-BdA Heidelberg den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ durch. An verschiedenen historischen Orten in der Heidelberger Altstadt wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

Treffpunkt am 19. Mai ist um 14 Uhr am Theaterplatz an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.

Das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL, steht vor der Tür: am 9. Mai 2019 beginnen wir wie immer um 19.30 Uhr mit lockerem Austausch in gemütlicher Runde im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Gegen 20 Uhr gibt es einen Input, der sich diesmal den AfD-Strukturen in Heidelberg und ihren AkteurInnen widmet. Besonders im Hinblick auf die Ende Mai 2019 stattfindenden Kommunal- und Europawahlen und den dazugehörigen Wahlkampf wollen wir gemeinsam unser Wissen mit einem kurzen Überblick auffrischen und uns austauschen. Alle Versuche, sich eine konservative Fassade zu verpassen, können eines nicht verschleiern: die AfD ist eine rassistische, sexistische und neoliberale Partei – auch hier in unserer Stadt.

ERNEUT WURDE DER VERHANDLUNGSTERMIN KURZFRISTIG ABGESAGT. DER NEUE TERMIN STEHT NOCH NICHT FEST.

Nachdem die ursprünglich für Anfang April angesetzte Verhandlung verschoben wurde, verhandelt das Verwaltungsgericht Karlsruhe nun am 9. Mai 2019 über die Rechtmäßigkeit eines Versammlungsverbots, das die Stadt Mannheim im April 2017 verhängt hatte.
Weitere Infos zum Demoverbot und zur Klage finden sich in der Pressemitteilung zur Klage gegen das Demoverbot, die vor dem ursprünglichen Termin erschien.
Die Verhandlung findet am 9. Mai um 10.30 Uhr im Verwaltungsgericht Karlsruhe (Nördliche Hildapromenade 1) in Saal 2 statt.

Die Nazi-Partei NPD will die Wahlkampfzeit ausnutzen, um am 4. Mai in Sinsheim ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda auf die Straße tragen.
Nachdem es die Dorfnazis offensichtlich nicht mehr hinbekommen, ihre „Mahnwache“ für die Todesstrafe durchzuführen, soll nun am 4. Mai unter dem Motto „Sinsheim braucht mehr Sicherheit und Heimatliebe“ demonstriert werden. Die Nazis wollen um 14 Uhr am „Wächter“ (Bahnhofstraße) beginnen.

Das Bündnis für Toleranz Sinsheim ruft ab 13 Uhr zu vielfältigen Gegenaktionen in der Bahnhofstraße auf: „Sollen wir sie einfach laufen lassen, wäre doch einfach, oder? Nein, wir stellen uns dem dumpfen Hass, dem Rassismus und der Geschichtsleugnung dieser Splittergruppe entgegen!“ Zum Schluss des Aufrufes heißt es: „Zeigen wir uns wehrhaft!“

Nehmt an den Gegenaktionen teil!
Zeigt den Nazis lautstark und entsschlossen, dass sie nirgendwo erwünscht sind!

Nachdem die Heidelberger Cops beim 22. Antifaschistischen Straßenfest am 30. April 2019 mit allerlei Schikanen und Provokationen aufgefallen sind, veröffentlichte die AIHD/iL am 1. Mai folgende Pressemitteilung:

Mehrere hundert Menschen feiern trotz Polizeiprovokationen traditionelles Antifa-Straßenfest in Heidelberg

Die Heidelberger Polizei versuchte beim Antifaschistischen Straßenfest der AIHD mit zahlreichen Provokationen, die Lage zu eskalieren.
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Am 5. Mai veranstalten wir wieder einmal den Antifaschistischen Stadtrundgang zu Studentenverbindungen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Brunnen auf dem Uniplatz. Der rund eineinhalbstündige Rundgang der AIHD/iL führt zu Schauplätzen verbindungsstudentischer Geschichte in der Heidelberger Altstadt, beleuchtet Ursprünge und Entwicklung der reaktionären Studentenverbindungen und thematisiert deren Verflechtungen mit der rechten Szene.

Zum 22. Mal findet am Vorabend des 1. Mai unter dem Motto „Zusammen kämpfen – zusammen feiern!“ das Antifa-Straßenfest in Heidelberg statt. Zudem wollen wir an diesem Abend auch das 20-jährige Bestehen der AIHD feiern.

Wie immer gibt es zahlreiche Infostände, Redebeiträge, das beliebte Polit-Quiz, Spaß auf der Gass‘ und Fang den Hut.

Live-Musik kommt in diesem Jahr von KENNY KENNY OH OH (Riot Grrrl-Punk aus Leipzig) und DEUTSCHE LAICHEN (Feminist Pöbel-Punk aus Göttingen).

Zusammen kämpfen – zusammen feiern!
Das 22. Antifaschistische Straßenfest in Heidelberg

Das diesjährige Antifa-Straßenfest am 30.04.2019 ist zugleich eine große Geburtstagsfete: Die im April 1999 gegründete AIHD wird 20 Jahre alt. Das ist ein bemerkenswertes Jubiläum im kurzlebigen Milieu der Bewegungslinken, der wir uns trotz aller Kritik zugehörig fühlen.
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Am 13. April 2019 fand erneut eine Demo der Seebrücke in Heidelberg statt. Die AIHD/iL hielt bei der Auftaktkundgebung an der Stadtbücherei den folgenden Redebeitrag:

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

es ist eigentlich unfassbar. Wir stehen hier, weil die deutsche Regierung zusammen mit der Europäischen Union verhindern will, dass Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden sollen. Wir stehen hier, weil die deutsche Regierung zusammen mit der Europäischen Union in Libyen Lager errichten lässt, in denen Menschen, die nach Europa wollen, gefoltert und versklavt werden. Wir stehen hier, weil die Gesellschaft, der wir angehören, mit foltert, mit mordet und mit versklavt. Aber wir stehen eben auch hier, weil wir es anders wollen und anders können.
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