General


JUZ schließen? Nicht mit uns!

Kommt zur Kundgebung

Außerdem unsere Solierklärung:

Die CDU versucht das Mannheimer Jugendzentrum in Selbstverwaltung, Friedrich Dürr, zu schließen. Sie begründet dies nicht nur mit den Veranstaltungen und Treffen bestimmter Gruppen dort, sondern auch mit der Bedeutung, die Kultur für eine subversive Szene im allgemeinen hat. Mit anderen Worten: Die CDU will selbstverwaltete Kultur verhindern, weil ihr das Programm nicht passt, wenn es Jugendliche selbstbestimmt auf die Beine stellen. Dabei füllt das JUZ Mannheim eine Lücke im Kulturangebot der Stadt, die diese niemals schließen kann, weil subversive Kultur nicht städtisch organisiert werden kann.
In Zeiten der gesellschaftlichen Polarisierung, bei der die rechten Kräfte im Aufwind sind, nehmen nicht nur die Auseinandersetzungen auf der Straße zu (wie bspw. die ausufernde Polizeigewalt bei den Protesten gegen die AfD in Hannover), sondern auch andere Bereiche der gesellschaftlichen Hegemonie werden Feld der Auseinandersetzung. Die rechten Kulturkämpfer_innen versuchen die Normierung der Gesellschaft voran zu treiben und Deutungshoheit darüber zu gewinnen, welche kulturellen Praxen legitim und welche deviant sind. Es ist müßig zu betonen, dass CDU und Familienpartei in einem informellen Bündnis mit AfD und NPD stehen. Aber: Die Welle der Solidarität, die in so kurzer Zeit dieser unheiligen Allianz entgegenschägt, wird in ihrer Kraft alle Überrascht haben und zeigt, dass kein Gemeinderat weder jetzt noch in Zukunft, das JUZ so einfach zu machen kann. Einmal mehr wurde bewiesen, was Sham69 schon in den 1970er Jahren wussten:

If the kids are united – they will never be diveded!

JUZ bleibt!

Am Donnerstag, 14. Dezember steht das nächste Café Alerta, das Offene Treffen der AIHD/iL, ins Haus. Diesmal gibt es einen Input zum Thema „40 Jahre Deutscher Herbst“ und danach wie immer viel Raum für Aktionsplanungen, Terminankündigungen und Diskussionen – und dazu noch leckeren Glühwein (und selbstverständlich Kinderpunsch). Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).
(mehr …)

Ein breites Bündnis aus Organisationen und Initiativen aus allen Teilen Baden-Württembergs ruft unter dem Motto „Für eine Welt, in der niemand fliehen muss! Gegen Abschiebungen in Elend und Krieg!“ zu einer antirassistischen Demonstration am Samstag, 9. Dezember 2017, in Stuttgart auf. Diese Demonstration will auf Fluchtursachen, Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen aufmerksam machen.

Die Auftaktkundgebung am 9. Dezember beginnt in der Lautenschlagerstraße am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Den Aufruf sowie weitere Informationen zur Demo gibt es unter flucht-demo.de

Für Heidelberg organisiert Space Initiative eine gemeinsame Zuganreise: Treffpunkt ist um 11.45 Uhr im Hauptbahnhof Heidelberg (an den Fahrkartenautomaten), die Abfahrt ist um 12.10 Uhr an Gleis 5.

Kein Mensch ist illegal – auf nach Stuttgart!

Beim Café Alerta, dem monatlichen Offenen Treffen der AIHD/iL, gibt es am 9.11. wie immer viel Raum für Diskussionen, Infos zu aktuellen Terminen und als Special – passend zum Schwerpunktthema – unglaublich leckeren veganen Borschtsch. Der Input widmet sich nämlich diesmal dem Thema „100 Jahre Oktoberrevolution“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

In der Nacht zum 07.November 1917 läuteten die Schüsse des Kreuzers Aurora die Oktoberrevolution ein. Kaum ein anderes Ereignis hat die politische Entwicklung der Welt im 20. Jahrhundert vergleichbar geprägt. Ab wann ging es eigentlich mit diesem Projekt den Bach runter? 1989? 1956 mit Chruschtschow und der „friedlichen Koexistenz“? Mit Stalin 1927? Oder war alles von vornherein zum Scheitern verurteilt? Zu ihrem 100. Jahrestag wollen wir einen Blick auf die Revolution werfen, die sich nicht weniger zum Ziel gesetzt hat, als die Umwertung aller Werte und die Schaffung eines neuen Menschen. Wir wollen ihre Bedeutung für die linke Bewegung damals und heute diskutieren.

Und wieder machen sich die staatlichen Repressionsorganen zu Handlangern der AfD: Zum jüngsten Repressionsschlag gegen ein Mitglied der AIHD/iL gibt es die folgende Presseerklärung vom 27. Oktober 2017.

Hausfriedensbruch als Zuschauer bei öffentlicher AfD-Versammlung?
Strafbefehl gegen AIHD/iL-Mitglied Michael Csaszkóczy

Gegen den AfD-Kritiker Michael Csaszkóczy wurde Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs erlassen. Er soll sich vor Beginn einer AfD-Veranstaltung im Mai unrechtmäßig in den öffentlichen Räumen der Stadtbücherei Heidelberg aufgehalten haben und sich geweigert haben, zu gehen.
(mehr …)

Dienstag, 31.10.2017, 19.00 Uhr:
Vortrag
„500 Jahre Revolte“ mit Bernd Langer (Kunst und Kampf)
im Laden für Kultur und Politik (Kaiserstr. 62)

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung.
Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. (mehr …)

Am Sonntag, 22. Oktober steht der nächste Antifaschistische Stadtrundgang der AIHD/iL an, diesemal zum Thema „Studentenverbindungen in Heidelberg“. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Brunnen auf dem Heidelberger Uniplatz.

Der Antifaschistische Stadtrundgang führt zu Schauplätzen verbindungsstudentischer Geschichte in der Heidelberger Altstadt, beleuchtet Ursprünge und Entwicklung der reaktionären Studentenverbindungen und thematisiert deren Verflechtungen mit der rechten Szene.

Es ist wieder soweit: am 12. Oktober ist das nächste Café Alerta; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Diesmal gibt es einen Input zum Referendum in Katalonien:
Am 1. Oktober fand in Katalonien das Referendum zur Unabhängigkeit Kataloniens statt. Dabei handelt es sich keineswegs um nationalistischen Separatismus, sondern um eine emanzipatorische Bewegung, die der spanische Staat nicht ohne Grund versucht gewaltsam niederzuringen. Genoss_innen aus der Interventionistischen Linken, die zum Referendum nach Barcelona gefahren sind, erklären die Hintergründe und berichten von ihren Erfahrungen.

Am Donnerstag, 14. September findet das nächste Café Alerta statt, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL. Diesmal gibt es einen Kurzvortrag der Roten Hilfe HD/MA zum Verbot von linksunten.indymedia.org. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Ende August hat das Bundesinnenministerium mit einem nur als mies zu bezeichnenden Rechtstrick die Plattform linksunten.indymedia.de verbieten lassen — mies daran ist vor allem, dass, wenn irgendwer linksunten wieder aufmacht, die drei einfahren. Unser Inputreferat versucht, Technik und Recht hinter dem dreisten Übergriff zu klären und versucht dann, mögliche Konsequenzen aufzuzeigen, die wir aus den Vorgängen ziehen können.

(mehr …)

Für Samstag, den 9. September findet in Freiburg eine Demo unter dem Motto „Hands off indymedia!“ statt, mit der gegen das Verbot von linksunten.indymedia.org protestiert und das Recht auf unabhängige linke Medien verteidigt werden soll.
Beginn der Demo ist um 19 Uhr am Bertoldsbrunnen.

Im Folgenden dokumentieren wir den Demoaufruf der Soligruppe unabhängige Medien Freiburg:

Am Morgen des 25.08.2017 hat das Bundesinnenministerium das Nachrichtenportal linksunten.indymedia.org verboten. Indymedia linksunten ist seit mehreren Jahren eine unabhängige, mehrsprachige Website für linke Bewegungen im ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.
(mehr …)

Nächste Seite »