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Bereits für kommenden Samstag, den 7. April ist erneut ein rechter Großaufmarsch in Kandel angekündigt. Nachdem beim letzen Mal – vor nicht mal zwei Wochen – die TeilnehmerInnenzahl der Nazis bereits geringer als erwartet, aber immer noch im vierstelligen Bereich war, hat sich nun die Orgastruktur der Rechten geändert. Die Organisation wird im wesentlichen von Marco Kurz und nicht mehr vom AfD-geführten Bündnis „Kandel ist überall“ gestemmt. Dennoch beiligen sich auch relevante AfD-Strukturen (wie z.B. die AfD Rheinland-Pfalz) an der Mobilisierung. Die Rechten mobilisieren auf 14 Uhr Kandel Marktplatz.
Doch dagegen regt sich erneut breiter Widerstand, und viele antifaschistische Gruppen rufen dazu auf, am Samstag um 13 Uhr gegen den Naziaufmarsch auf die Straße zu gehen.
Von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sind Mahnwachen an Orten entlang der Naziroute angemeldet, u.a. am Bahnhofsplatz.
Ausführliche Infos gibt es unter eingreifen.blogsport.eu.

Von Mannheim aus gibt es eine gemeinsame Anreise. Treffpunkt ist um 11.10 in Mannheim vor dem Hauptbahnhof, Abfahrt ist um 11.26 über Neustadt.
Auch aus Karlsuhe gibt es einen Zugtreffpunkt, nämlich um 12.15 Uhr am Südausgang des Hauptbahnhof Karlsruhe.

Für Sonntag, 8.4.2018, organisiert die VVN-BdA Heidelberg eine gemeinsame Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Osthofen. Dabei steht der Besuch der Sonderausstellung „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Mittelpunkt, die dort noch bis 29. April zu sehen ist.

Die Ausstellung würdigt und thematisiert den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. Die Biographien zeigen wie Frauen auf vielfältige Weise dem NS-Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, boten Verfolgten Unterschlupf, missachteten die „NS-Rassegesetze“ oder klärten im Exil über das Unrecht in Deutschland auf.

Treffpunkt ist um 10.50 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg (unter der Anzeigentafel), um dann kurz nach 11 zu starten.

Am Vorabend des internationalen Arbeiter*innen-Kampftags findet das inzwischen 21. Antifaschistische Straßenfest unter dem Motto „Zusammen kämpfen – zusammen feiern“ auf dem Uniplatz in Heidelberg statt.

An diesem Abend wird der öffentliche Raum der Altstadt traditionell mit link(sradikal)en Inhalten besetzt. Ab 18 Uhr gibt es neben zahlreichen Infoständen politischer Gruppen, Redebeiträgen zu aktuellen Themen und dem Polit-Quiz weitere Aktionen.

Selbstverständlich kommt beim Fest auch die antifaschistische Kultur nicht zu kurz.
Als Live-Acts konnten für dieses Jahr gewonnen werden:
KOTWORT (Streetpunk) und
LENA STÖHRFAKTOR und DAS RATTENKABINETT (HipHop und Co.)

Die Besucher*innen werden auch dieses Jahr wieder mit ausreichend Essen und Getränken versorgt.

Im Anschluss an das Straßenfest wird traditionell auf dem Heidelberger Marktplatz der 1. Mai mit proletarischem und antifaschistischem Liedgut begrüßt.

Nach den erfolgreichen Protesten gegen die AfD-Veranstaltung am 23. März 2018 veröffentlichte die AIHD/iL folgende Pressemitteilung:

Mehrere hundert Menschen haben am Freitag, den 23.03.2018 gegen die Veranstaltung der völkisch-deutschnationalen „Jungen Alternative“ in der Heidelberger Stadtbücherei protestiert, für die die Rechten ausgerechnet den nach der jüdischen Heidelberger Dichterin Hilde Domin benannten Saal angemietet hatten. Ziel der Veranstaltung war unter anderem das Bewerben des Naziaufmarsches in Kandel am folgenden Samstag. Die Stadtverwaltung hatte die Veranstaltung nach eigenem Ermessen ganz bewusst genehmigt. Dem gemeinsamen Aufruf von CDU und Grünen, fernab des Geschehens in den Büchereiräumen an einem „Vortrag“ teilzunehmen, folgten nur wenige Menschen. Bis kurz vor Beginn hatten die Grünen noch behauptet, sich der AfD „entgegenstellen“ zu wollen.
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Das Bündnis „Eingreifen, wenn es wichtig ist“ hat nochmals ein Update zum aktuellen Stand in Kandel veröffentlicht mit einer Übersicht über die Nazi-Umtriebe und über die geplanten antifaschistischen Gegenaktionen. Beginn der breiten Bündnisdemo „Wir sind Kandel“, die u.a. vom DGB organisiert wird, ist um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz; dieser Demo wollen wir uns mit einem lautstarken und entschlossenen Block anschließen.

Die Nazis starten um 15 Uhr am Marktplatz mit ihrer Auftaktkundgebung.

Für Samstag ist mit massiver staatlicher Repression zu rechnen, weshalb es einen Ermittlungsausschuss (EA) gibt, der sich um Festgenommene kümmert. Die EA-Nummer ist 01523 7658669.

Das gesamte Info-Update findet ihr unter http://eingreifen.blogsport.eu/.

Für alle, die noch überlegen am Samstag mitzufahren und gemeinsam gegen den Naziaufmarsch zu protestieren: noch gibt es einige Bustickets. Bitte meldet euch umgehend unter info.aihd[at]inventati.org. Unseren PGP-Key findet ihr hier.

Für den 23. März rufen wir zu einer Gedenkveranstaltung unter dem Motto „Bücherverbrennung 1933: Dichter und Dichterinnen mahnen“ in der Poststraße (an der Stadtbücherei) auf. Beginn ist um 17.00 Uhr.

Vor 85 Jahren leiteten die Nazis mit ihren Bücherverbrennungen zwölf Jahre des Terrors, des Massenmordes, des totalen Krieges und der Entmenschlichung ein. Heute stellt die Stadtbücherei Heidelberg ihre Räume den völkischen HetzerInnen der AfD zur Verfügung und erteilt Antifaschist*innen Hausverbote.

Wir halten dagegen mit Texten und Liedern antifaschistischer Schriftsteller*innen, deren Werke von den Nazis verbrannt wurden.

Es wirken mit: Bernd Köhler (Musiker, ewo2), Marion Tauschwitz (Schriftstellerin), Michael Csaszkóczy (Lieder zur Theorbe), Paul Brands (Schauspieler und Regisseur), Antifaschistische Initiative Heidelberg, Queerfeministisches Kollektiv und viele andere.

Gegen den erneuten Nazi-Aufmarsch am Samstag, 24.3.18 in Kandel regt sich breiter Widerstand. Den aktuellen Aufruf zu den Protesten, die unter dem Motto „Eingreifen, wenn es wichtig ist! Entschlossen gegen die Nazidemos in Kandel“ stehen, findet ihr unter eingreifen.blogsport.eu/aufruf/.

Von Heidelberg aus gibt es einen Bus zu den Antifa-Protesten in Kandel am 24. März.
Der Preis pro Ticket beträgt 12 Euro. Wenn ihr mitfahren möchtet, schreibt uns möglichst schnell eine Mail: info.aihd[at]inventati.org
Für verschlüsselte Mails: unseren Key findet ihr hier.

Also, auf nach Kandel – kein Fußbreit den Faschos!

Am 3. März 2018 marschierten erneut Tausende Nazis durch Kandel, verbreiteten ihre rechte Hetze und griffen Journalist*innen und Linke an. Ausführliche Berichte gibt es hier, hier und hier.
Für den 24. März hat das Bündnis „Kandel ist überall“ wieder eine Nazidemo angemeldet, und ein Ende ist nicht abzusehen: Am 7. April und 5. Mai sind ebenfalls rechte Aufmärsche geplant. Doch es regt sich auch entschlossener antifaschistischer Widerstand, an dem wir uns beteiligen werden.
Am 24. März wollen wir gemeinsam per Bus nach Kandel fahren, um den Nazis in die braune Suppe zu spucken.
Wer mit dem Bus mitfahren möchte, sollte sich möglichst bald per Mail bei uns melden: info.aihd [at] inventati.org
Unseren PGP-Key findet ihr hier.

Heraus auf die Straße! No pasaran!

Am kommenden Samstag, 3. März 2018, mobilisiert ein breites rechtes Spektrum nach Kandel in der Pfalz. Mehr als 1000 Rechte – von AfD bis NPD – zogen zuletzt in dem 9000 Einwohner zählenden Ort auf und nutzten dabei die Ermordung einer jungen Frau für ihre rechte Propaganda aus.

Seit Monaten marschieren in Kandel Hunderte, zuletzt über Tausend Rechte – von der AfD bis hin zu Nazihools – auf. Ihnen gegenüber stehen bestenfalls einige Hundert engagierte Bürgerliche und einige Linke. Beginnend mit einer „Mahnwache“ am 2. Januar 2018 gaben sich seither Nazis aller Schattierungen ein Stelldichein nach dem anderen in der Kleinstadt an der pfälzisch-badischen Grenze, wobei sie nach außen hin als „besorgte Frauen“ auftreten, auch wenn es sich fast durchweg um Cis-Männer handelt. Für den 3. März 2018 hat das „Frauenbündnis Kandel“ wieder eine Demonstration in Kandel angemeldet. Es wird zu erwarten sein, dass die Teilnehmerzahl steigt und sich noch mehr Menschen dem rassistischen Mob anschließen.
Es ist absolut notwendig, dass sich diesem widerlichen Treiben eine breite antifaschistische Bewegung entgegenstellt. Für kommenden Samstag läuft erstmals eine breitere Gegenmobilisierung, so dass die antifaschistischen Proteste kämpferischer ausfallen könnten.

Weitere Infos gibt es hier und hier.

Das Offene Antifa-Treffen Mannheim organisiert eine gemeinsame Zuganreise am 3. März: Treffpunkt ist um 12.10 Uhr am Haupteingang des Mannheimer Hauptbahnhof.

Wie jedes Jahr versammeln sich auch 2018 am 23. Februar Nazis in Pforzheim, um geschichtsrevisionistische Propaganda zu verbreiten und mit einer „Fackelmahnwache“ auf dem Wartberg an die Bombardierung Pforzheims 1945 zu erinnern. Organisiert wird das braune Spektakel vom „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland“.

Und wie jedes Jahr regt sich dagegen entschlossener Widerstand: Das landesweite Antifa-Bündnis „…nicht lange fackeln“ und Pforzheimer Initiativen sind abends in der Stadt mit antifaschistischen Protesten präsent. Um 18 Uhr beginnt am Bahnhof Pforzheim eine kämpferische Demonstration, die dann durch die Innenstadt zieht. Und auch im Anschluss wird den Nazis klare Kante gezeigt.

Von Heidelberg aus gibt es eine gemeinsame Anfahrt per Zug: Treffpunkt ist um 16.00 Uhr an der Anzeigentafel im Heidelberger Hauptbahnhof.

Weitere Infos unter
nonazis23feb.blogsport.de

Also, auf nach Pforzheim und den Nazis die Fackeln auspusten!
Kein Platz für rechte Hetze und Geschichtsverdrehung!