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Die Nazi-Partei NPD will die Wahlkampfzeit ausnutzen, um am 4. Mai in Sinsheim ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda auf die Straße tragen.
Nachdem es die Dorfnazis offensichtlich nicht mehr hinbekommen, ihre „Mahnwache“ für die Todesstrafe durchzuführen, soll nun am 4. Mai unter dem Motto „Sinsheim braucht mehr Sicherheit und Heimatliebe“ demonstriert werden. Die Nazis wollen um 14 Uhr am „Wächter“ (Bahnhofstraße) beginnen.

Das Bündnis für Toleranz Sinsheim ruft ab 13 Uhr zu vielfältigen Gegenaktionen in der Bahnhofstraße auf: „Sollen wir sie einfach laufen lassen, wäre doch einfach, oder? Nein, wir stellen uns dem dumpfen Hass, dem Rassismus und der Geschichtsleugnung dieser Splittergruppe entgegen!“ Zum Schluss des Aufrufes heißt es: „Zeigen wir uns wehrhaft!“

Nehmt an den Gegenaktionen teil!
Zeigt den Nazis lautstark und entsschlossen, dass sie nirgendwo erwünscht sind!

Am 5. Mai veranstalten wir wieder einmal den Antifaschistischen Stadtrundgang zu Studentenverbindungen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Brunnen auf dem Uniplatz. Der rund eineinhalbstündige Rundgang der AIHD/iL führt zu Schauplätzen verbindungsstudentischer Geschichte in der Heidelberger Altstadt, beleuchtet Ursprünge und Entwicklung der reaktionären Studentenverbindungen und thematisiert deren Verflechtungen mit der rechten Szene.

Zum 22. Mal findet am Vorabend des 1. Mai unter dem Motto „Zusammen kämpfen – zusammen feiern!“ das Antifa-Straßenfest in Heidelberg statt. Zudem wollen wir an diesem Abend auch das 20-jährige Bestehen der AIHD feiern.

Wie immer gibt es zahlreiche Infostände, Redebeiträge, das beliebte Polit-Quiz, Spaß auf der Gass‘ und Fang den Hut.

Live-Musik kommt in diesem Jahr von KENNY KENNY OH OH (Riot Grrrl-Punk aus Leipzig) und DEUTSCHE LAICHEN (Feminist Pöbel-Punk aus Göttingen).

Zusammen kämpfen – zusammen feiern!
Das 22. Antifaschistische Straßenfest in Heidelberg

Das diesjährige Antifa-Straßenfest am 30.04.2019 ist zugleich eine große Geburtstagsfete: Die im April 1999 gegründete AIHD wird 20 Jahre alt. Das ist ein bemerkenswertes Jubiläum im kurzlebigen Milieu der Bewegungslinken, der wir uns trotz aller Kritik zugehörig fühlen.
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Für kommenden Samstag, 23.3.2019 will die AfD zum Wahlkampfauftakt in der Steinbachhalle in Ziegelhausen durchführen und hat als prominenten Gast Alice Weidel angekündigt. Gegen diese braunen Umtriebe regt sich breiter Widerstand. Als Teil des Heidelberger Netzwerks gegen Rechts rufen wir mit zur Gegenkundgebung um 17 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber der Halle (Fürstendamm 14) auf.
Kein Fußbreit der AfD und ihrer rechten Hetze!

Im Aufruf heißt es:

Das Heidelberger Netzwerk gegen Rechts ruft am kommenden Samstag, den 23.3.2019 um 17 Uhr zur Kundgebung auf.
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Am 24. März 2019 führen wir wieder gemeinsam mit der VVN-BdA den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“ durch. An verschiedenen historischen Orten in der Heidelberger Altstadt wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten. Treffpunkt für den Stadtrundgang, der im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfindet, ist um 14 Uhr am Theaterplatz.

Nur zwei Tage vorher, am 22. März, veranstaltet die VVN-BdA außerdem den empfehlenswerten Vortrag „Das Terrornetzwerk NSU – gestern, heute morgen?“ mit Janka Kluge. Beginn ist um 19.30 Uhr im Laden für Kultur und Politik (Kaiserstr. 62).

Wie jedes Jahr wollen Nazis am 23. Februar auf dem Pforzheimer Wartberg ihre geschichtsrevisionistische Fackelmahnwache abhalten – und wie jedes Jahr regt sich dagegen breiter antifaschistischer Widerstand. Das Offene Antifa-Treffen Mannheim organisiert eine gemeinsame Zuganreise. Treffpunkt ist um 15.40 Uhr am Hauptbahnhof Mannheim.
Unser Zugtreffpunkt in Heidelberg ist um 16.00 Uhr am Hauptbahnhof HD (Nordeingang).

Also, auf nach Pforzheim am 23. Februar – die Nazifackelmahnwache verhindern!
Weitere Infos unter: nichtlangefackeln.wordpress.com

Im neuen Jahr starten wir mit einem Filmabend im Gedenken an die AntifaschistInnen Peter und Ettie Gingold am 14. Januar. Beginn ist um 20 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Peter Gingold (1916 – 2006) war ein bekannter jüdischer Widerstandskämpfer und Kommunist. Zeit seines Lebens engagierte er sich unermüdlich im Kampf gegen alles Faschistische, aktiv u.a. als deutscher Antifaschist in der französischen Widerstandsbewegung Résistance. In seinen letzten Lebensjahren trat er u.a. immer wieder als Zeitzeuge vor allem vor Jugendlichen, in Schulen, Jugendgruppen, in Versammlungen und Veranstaltungen auf, um aus seinem Leben, seinem Kampf und seinen Erfahrungen mit dem deutschen Faschismus zu berichten. Bekannt ist auch seine Autobiografie „Paris- Boulevard St. Martin No. 11. Ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik“.

Ettie Gingold (1913 – 2001) lernte Peter 1936 in der Emigration in Frankreich kennen, wo sie im Januar 1940 heirateten. Ettie Gingold engagierte sich ebenfalls in der Widerstandsbewegung gegen Faschismus und Krieg. Als in der Bundesrepublik Deutschland mit der Remilitarisierung, Rüstung und darauf folgend mit der Stationierung von Atomwaffen und Raketen begonnen wurde, gehörte Ettie Gingold zu den aktivsten Gegnerinnen jeder Rüstungs- und Kriegspolitik.

Mit dem Filmabend wollen wir an diese beiden engagierten AntifaschistInnen und WiderstandskämpferInnen erinnern.

Beim Café Alerta, dem Offenen Treffen der AIHD/iL, wird es am 10. Januar einen Einblick in verschiedene Faschismustheorien geben. Beginn ist um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt) mit offener Vernetzung in entspannter Atmosphäre; der Input startet gegen 20 Uhr.
Was ist eigentlich Faschismus? Für die einen Universalschimpfwort für alles Reaktionäre, für die anderen sollte der Begriff möglichst nur für den historischen Nationalsozialismus benutzt werden. Wir wollen versuchen, uns anhand verschiedener Theorien dem Faschismus als immer noch virulentem gesellschaftlichem Phänomen zu widmen.
Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus der Grafik „Das Dritte Reich“ (1934) von Gerd Arntz. Der linke Künstler gilt als Erfinder des modernen Piktogramms.

Die Nazi-Partei „Der III. Weg“ will am kommenden Samstag, 5. Januar, ab 12 Uhr in Speyer eine Kundgebung durchführen.

Die Nazis um Klaus Armstroff, Mario Matthes, René Rodriguez-Teufer und Matthias Herrmann wollen auf dem Berliner Platz unter dem Motto „UN-Migrationspakt und Multikulti-Chaos stoppen!“ ihre rassistische und völkisch-nationalistische Hetze verbreiten.

Doch die braunen Umtriebe werden nicht unwidersprochen hingenommen, und es formieren sich Gegenproteste: das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ hat eine Kundgebung für 12.15 Uhr auf dem Berliner Platz in Speyer angemeldet.

Das Offene Antifa-Treffen Mannheim organisiert einen gemeinsame Anreise zu den Aktionen: Treffpunkt für alle Antifaschist*innen ist um 10.50 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof.

Kein Fußbreit den Faschisten!
Auf nach Speyer am 5. Januar 2019!

Für den kommenden Samstag, 22.12.2018 rufen viele linke Gruppen und Organisationen zur Demonstration „Gemeint sind wir alle – Gegen rechte Brandstifter*innen am Schreibtisch und auf der Straße!“ zu einer gemeinsamen Demo in Frankfurt auf, um gegen die Brandanschläge gegen linke Zentren der letzten Wochen und das rassistische Klima, das solche Angriffe begünstigt, zu protestieren. Beginn ist um 14 Uhr am Frankfurter Zoo (Bernhard-Grzimek-Allee 1).

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf:
„In den vergangenen Wochen kam es zu insgesamt sieben Brandanschlägen gegen fünf linke Projekte in der Rhein-Main-Region. Die Brandstiftungen ähneln sich sowohl in Zeitpunkten als auch in der Vorgehensweise, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um eine zusammenhängende Anschlagsserie handeln könnte. Getroffen hat es die seit über 35 Jahre besetzte Au in Frankfurt Rödelheim, die Projekte des Mietshäusersyndikats Knotenpunkt in Schwalbach, Assenland in Frankfurt Rödelheim, Schwarze 7 in Hanau und das linke Kulturzentrum Café ExZess in Frankfurt Bockenheim.
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