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Seit vielen Jahrzehnten findet am 1. November 2018 die traditionelle Gedenkveranstaltung auf dem Heidelberger Bergfriedhof statt, bei der mit Reden und musikalischen Beiträgen der vom NS-Regime ermordeten AntifaschistInnen aus Heidelberg und der Region gedacht wird.

In diesem Jahr hält Ilona Lagrene vom Vorstand des Verbands Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz die Hauptrede. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Mannheimer Chor Gegenwehr. Auch wir beteiligen uns wieder mit einem Grußwort an der Veranstaltung.

Die Gedenkveranstaltung am 1. November 2018 auf dem Bergfriedhof, die wie jedes Jahr von der VVN-BdA Heidelberg in Kooperation mit dem DGB organisiert wird, beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist bereits um 13.45 Uhr am Krematorium, um dann pünktlich gemeinsam zum Denkmal zu gehen.

Im Rahmen ihrer umfangreichen Herbst-Veranstaltungsreihe organisiert die VVN-BdA Heidelberg gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma den Vortrag „Verfolgung der Sinti zwischen Kraichgau, Neckartal-Odenwald und Bauland“ mit Autor Arno Huth. Der Vortrag am Dienstag, 2. Oktober 2018 beginnt um 20.00 Uhr im Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma (Bremeneckgasse 2, HD-Altstadt).

Im ländlichen Raum waren Sinti schon seit Jahrhunderten unterwegs. Zahlreiche Maßnahmen „zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens“ erschwerten ihnen jedoch die Ausübung ihrer Wanderberufe. Während das Land Baden ihre Ansiedlung anstrebte, versuchten die Bevölkerung und Ortsbehörden dies zu verhindern.
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Für Sonntag, 8.4.2018, organisiert die VVN-BdA Heidelberg eine gemeinsame Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Osthofen. Dabei steht der Besuch der Sonderausstellung „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Mittelpunkt, die dort noch bis 29. April zu sehen ist.

Die Ausstellung würdigt und thematisiert den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. Die Biographien zeigen wie Frauen auf vielfältige Weise dem NS-Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, boten Verfolgten Unterschlupf, missachteten die „NS-Rassegesetze“ oder klärten im Exil über das Unrecht in Deutschland auf.

Treffpunkt ist um 10.50 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg (unter der Anzeigentafel), um dann kurz nach 11 zu starten.

Für den 23. März rufen wir zu einer Gedenkveranstaltung unter dem Motto „Bücherverbrennung 1933: Dichter und Dichterinnen mahnen“ in der Poststraße (an der Stadtbücherei) auf. Beginn ist um 17.00 Uhr.

Vor 85 Jahren leiteten die Nazis mit ihren Bücherverbrennungen zwölf Jahre des Terrors, des Massenmordes, des totalen Krieges und der Entmenschlichung ein. Heute stellt die Stadtbücherei Heidelberg ihre Räume den völkischen HetzerInnen der AfD zur Verfügung und erteilt Antifaschist*innen Hausverbote.

Wir halten dagegen mit Texten und Liedern antifaschistischer Schriftsteller*innen, deren Werke von den Nazis verbrannt wurden.

Es wirken mit: Bernd Köhler (Musiker, ewo2), Marion Tauschwitz (Schriftstellerin), Michael Csaszkóczy (Lieder zur Theorbe), Paul Brands (Schauspieler und Regisseur), Antifaschistische Initiative Heidelberg, Queerfeministisches Kollektiv und viele andere.

Dienstag, 31.10.2017, 19.00 Uhr:
Vortrag
„500 Jahre Revolte“ mit Bernd Langer (Kunst und Kampf)
im Laden für Kultur und Politik (Kaiserstr. 62)

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung.
Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. (mehr …)

Stadtrundgang

Am 28. August findet ein antifaschistischer Stadtrundgang zu InterbrigadistInnen aus Heidelberg statt, der von der AIHD/iL gemeinsam mit der VVN/BdA veranstaltet wird. Der Rundgang bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe „No Pasaran! 1936/2016 – Internationaler Antifaschismus“, die von der VVN/BdA Heidelberg organisiert wird.

Ein Überblick über alle Termine der Reihe finden sich auf der Homepage der VVN/BdA Heidelberg

Sonntag, 28.8.2016 – 17.00 Uhr
Stadtrundgang „Heidelberg – Barcelona: Auf den Spuren Heidelberger InterbrigadistInnen“
Als im Juli 1936 die spanische Bevölkerung sich bewaffnet dem Putsch der Franco-Faschisten entgegenstellte, eilten Tausende AntifaschistInnen aus aller Welt nach Spanien, um sich den Internationalen Brigaden anzuschließen. Kaum bekannt ist, dass auch mehrere Heidelberger SozialistInnen in den Interbrigaden gegen die Franco-Truppen kämpften. Der Stadtrundgang will sich auf eine Spurensuche begeben, um diese WiderstandskämpferInnen dem Vergessen zu entreißen.
Treffpunkt: Uni-Platz
Veranstaltet von der VVN/BdA Heidelberg und der AIHD/iL