Kundgebung „Solidarität mit den G20-Angeklagten!“ am 28.11.: Bericht und Redebeiträge

Am 28. November 2020 fand auf dem Heidelberger Marktplatz eine Kundgebung im Rahmen des dezentralen Aktionstags der Kampagne „Gemeinschaftlicher Widerstand“ statt, die sich gegen die anhaltende massive Kriminalisierung der Proteste gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg richtete. Unter dem Motto „Solidarität mit den G20-Angeklagten“ protestierten etwa 100 Aktivist*innen vor dem Rathaus gegen die Anklagen im sog. Rondenbarg-Komplex, die am kommenden Donnerstag, 3. Dezember 2020, mit einem Pilotprozess starten. Ab diesem Tag stehen die fünf jüngsten G20-Gegner*innen, die bei einem Protestzug Anfang Juli 2017 in der Hamburger Straße Rondenbarg von der Polizei brutal attackiert und festgenommen wurden, in Hamburg vor Gericht. Sie müssen über viele Monate hinweg wöchentlich zu ihren Verhandlungsterminen in den Norden fahren – obwohl ihnen gar keine individuellen Straftaten vorgeworfen werden, sondern nur die Anwesenheit in der Versammlung. Auch eine Genossin aus dem Raum Mannheim ist davon betroffen. Continue reading

28.11.: Kundgebung „Solidarität mit den G20-Angeklagten!“

Am 28. November 2020 findet ein dezentraler Aktionstag statt mit Kundgebungen und Demos in Solidarität mit den fünf Angeklagten aus dem Rondenbarg-Komplex, die ab 3. Dezember in Hamburg vor Gericht stehen. Auch in Heidelberg organisieren wir eine Solikundgebung, die um 15 Uhr am Marktplatz startet.

Dezentraler Aktionstag gegen Repression am Samstag vor dem Prozessauftakt gegen die G20-Gegner*innen vom Rondenbarg

Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.

Wir sind dem Treffen der G20 entschlossen entgegengetreten. Wir haben uns dabei weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Wir haben gemeinsam unsere Kämpfe für eine klassenlose, antikapitalistische Gesellschaft ohne Patriarchat, Rassismus, Faschismus und Klimakrise auf die Straße getragen und tun das auch weiterhin. Continue reading

Café Alerta am 10.8.: G20 und Aufstandsbekämpfung – Telling a different truth about Hamburg

Angesichts der Wucht der medialen Inszenierung der Proteste gegen das G20-Treffen in Hamburg bleiben viele mit dem Bewusstsein zurück, dass das apokalyptische Hamburg, das jetzt gezeichnet wird, nicht das Hamburg war, das die eigenen Erfahrungen widerspiegelt und auch nicht die der Zehntausenden anderen, die tatsächlich da waren. Zwar werden beispielsweise. nach und nach mehr Fälle von Polizeigewalt bekannt, und sogar Olaf Scholz konnte seine dreiste Verleumdung, es habe sie nicht gegeben, nicht mehr aufrecht erhalten. Trotzdem fehlen die Berichte über den erfolgreichen Aufstand der Hoffnung: Es wurde gecampt, es wurde in den Zonen gecornert und demonstriert, der Hafen wurde zeitweise blockiert, Teile des Gipfels wurden blockiert und die Demonstration am Samstag war eine Demonstration der Stärke und der Solidarität! Weder die Gewaltexzesse der Polizei noch die Hetze im Vorfeld oder währenddessen konnten verhindern, dass der Protest all das erreicht hat, was er erreichen wollte. Den Takt der Stadt bestimmten dieser Tage wir!
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Bus zur G20 Demo in Hamburg

Für Kurzentschlossene und aufgrund der hohen Nachfrage gibt es kurzfristig einen weiteren Bus zur G20 Demo nach Hamburg!

Treffpunkte:
Heidelberg:23:30 Uhr Heidelberg Hauptbahnhof
Darmstadt: 00:30 Uhr Europaplatz
Frankfurt: 01:30 Uhr Gewerkschaftshaus

Rückfahrt ab Hamburg: 20:00 Uhr mit nach Bedarf weiterem Halt in Mannheim

Der Ticketpreis liegt bei 40€ Wenn Ihr bestellen wollt, schreibt bitte eine Mail an: info.aihd@inventati.org am liebsten verschlüsselt – den PGP Key gibt es hier
Schreibt uns, falls Ihr das Geld nicht aufbringen könnt. Genau so nehmen wir auch gerne mehr Geld um vergünstigte Tickets zu finanzieren!

8.6.: Café Alerta mit Input zu den Anti-G20-Protesten

Am 8. Juni ist das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Schwerpunktthema diesmal sind die Proteste gegen den G20-Gipfel:

Am 7./8. Juli ist der G20-Gipfel in Hamburg. Für uns heißt G20: Kriege, Krise und Armut.
Doch wer sind die G20 überhaupt? Wieso sollte ich dorthin fahren und was ändert das? Wie komme ich hin? Was könnte in Hamburg in Hamburg alles passieren? Antworten auf all diese Fragen bekommt ihr hier. Im Anschluss können wir fleißig diskutieren und Fragen stellen.
Du bist noch nicht ganz sicher ob du mitwillst, weil du die Situation nicht einschätzen kannst? Du weißt noch nicht mit wem du fahren sollst?
Bei dir ist schon alles klar und du brauchst nur eine fixe Anreise für deine Freunde und dich?
So oder so… für alle ist dieser Abend der place to be, um uns auszutauschen und uns gemeinsam die protestreichen Tage in Hamburg auszumalen.

9.3.: Café Alerta mit Infos zu Aktionen

Am 9. März steht das nächste Café Alerta ins Haus: Thema sind diesmal verschiedene Demos und Aktionen, die in den kommenden Wochen auf der Agenda stehen – vom NPD-Parteitag in Saarbrücken über die Proteste gegen das G20-Finanzministertreffen am 18.3. bis zur Demo gegen das PKK-Verbot, die am 8. April in Mannheim stattfindet.
Das Café Alerta beginnt um 19.30 Uhr im Café Gegendruck.

Weitere Infos findet ihr hier.