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Am 13. April 2019 fand erneut eine Demo der Seebrücke in Heidelberg statt. Die AIHD/iL hielt bei der Auftaktkundgebung an der Stadtbücherei den folgenden Redebeitrag:

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

es ist eigentlich unfassbar. Wir stehen hier, weil die deutsche Regierung zusammen mit der Europäischen Union verhindern will, dass Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden sollen. Wir stehen hier, weil die deutsche Regierung zusammen mit der Europäischen Union in Libyen Lager errichten lässt, in denen Menschen, die nach Europa wollen, gefoltert und versklavt werden. Wir stehen hier, weil die Gesellschaft, der wir angehören, mit foltert, mit mordet und mit versklavt. Aber wir stehen eben auch hier, weil wir es anders wollen und anders können.
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Für den kommenden Samstag, 22.12.2018 rufen viele linke Gruppen und Organisationen zur Demonstration „Gemeint sind wir alle – Gegen rechte Brandstifter*innen am Schreibtisch und auf der Straße!“ zu einer gemeinsamen Demo in Frankfurt auf, um gegen die Brandanschläge gegen linke Zentren der letzten Wochen und das rassistische Klima, das solche Angriffe begünstigt, zu protestieren. Beginn ist um 14 Uhr am Frankfurter Zoo (Bernhard-Grzimek-Allee 1).

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf:
„In den vergangenen Wochen kam es zu insgesamt sieben Brandanschlägen gegen fünf linke Projekte in der Rhein-Main-Region. Die Brandstiftungen ähneln sich sowohl in Zeitpunkten als auch in der Vorgehensweise, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um eine zusammenhängende Anschlagsserie handeln könnte. Getroffen hat es die seit über 35 Jahre besetzte Au in Frankfurt Rödelheim, die Projekte des Mietshäusersyndikats Knotenpunkt in Schwalbach, Assenland in Frankfurt Rödelheim, Schwarze 7 in Hanau und das linke Kulturzentrum Café ExZess in Frankfurt Bockenheim.
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Das Tribunal „NSU-Komplex auflösen!“ im Mai 2017 in Köln rückte die Perspektiven von Betroffenen der Verbrechen der rechten Terrorgruppe NSU und die Stimmen von Überlebenden der Gewaltwellen aus den 1990er Jahren sowie weitere bisher ungehörte Stimmen in den Vordergrund. Die Kontinuität des gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus konnte nicht mehr von der Hand gewiesen werden. Doch nach dem Tribunal ist vor dem Tribunal! Aus der Erfahrung des Tribunals soll dessen Perspektive weitergetragen und weiterentwickelt werden: „Wir müssen reden hadi!“ heißt es deshalb vom 22. bis 25. November 2018 in Mannheim.
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Am 13. Oktober 2018 veranstaltet das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg in Karlsruhe eine Demo unter dem Motto „Gegen nationalistische und rassistische Hetze! Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle!“. Auch wir beteiligen uns an der Aktion, die um 14 Uhr am Bahnhofsplatz in Karlsruhe mit der Auftaktkundgebung startet. Viele Hintergrundinfos finden sich auf der Homepage des Bündnisses unter stop-deportation.de

Den Aufruftext findet ihr hier

Gegen institutionellen Rassismus, Sammellager und das unmenschliche Abschieberegime!
Globale Bewegungsfreiheit ist unser Ziel! Solidarity4all!

Das Café Alerta am 11. Oktober widmet sich diesmal dem Thema „Mit der Sea Watch im Mittelmeer“. Damit wollen wir auch auf die Demo des Antira-Netzwerks BaWü am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe aufmerksam machen, zu der wir mit aufrufen. Für den Vortrag haben wir den Seenotrettungsaktivisten Manuel zu Gast; im Anschluss an die Diskussion gibt es noch kurze Updates zu aktuellen Terminen. Ab 19.30 Uhr ist Raum für gemütlichen Austausch, so dass wir um 20 Uhr mit dem Vortrag starten können.

2014 gründet sich auf Initiative von vier Familien aus Brandenburg das Projekt „Sea-Watch“. Ziel der Nichtregierungsorganisation ist die Rettung von Geflüchteten, die im Mittelmeer in Lebensgefahr geraten. Mittlerweile hat Sea Watch mit mehr als 500 internationalen Freiwilligen über 35000 Menschen aus Seenot gerettet. Die Europäische Union, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt, schottet sich gleichzeitig immer weiter gegen Menschen auf der Flucht ab. Milliardenschwere Deals mit fragwürdigen Partnern wie der türkischen Regierung oder den Milizen der libyschen Küstenwache sollen das schmutzige Geschäft der Abschottung übernehmen.
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Am Samstag, 4. August 2018 findet in vielen Städten ein Aktionstag gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung im Rahmen der Kampagne „Seebrücke – Schafft sichere Häfen!“ statt. Auch in Heidelberg gibt es ab 12 Uhr eine antirassistische Kundgebung mit Infoständen auf dem Heidelberger Anatomieplatz. Kommt vorbei, zeigt eure Solidarität!

Außerdem sind für die kommenden Wochen weitere Aktivitäten zum Thema geplant: am Dienstag, 7. August läuft im Karlstorkino der Film „Iuventa“ über die Seenotrettungsorganisation „Jugend rettet“, und für September sind weitere Aktionen sowie eine Demo geplant. Achtet auf weitere Ankündigungen!

Gegen staatlichen Rassismus!
Fight fortress Europe!

Ein breites Bündnis antirassistischer Gruppen aus der Region ruft für Samstag, 7. Juli 2018 zu einer Demonstration im Rahmen der Kampagne „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ auf, um gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettungsschiffe im Mittelmeer zu protestieren. Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr am Uniplatz Heidelberg. Mehr Infos zur Kampagne finden sich unter seebruecke.org.

Im Aufruf heißt es:

„Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.
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Ein breites Bündnis aus Organisationen und Initiativen aus allen Teilen Baden-Württembergs ruft unter dem Motto „Für eine Welt, in der niemand fliehen muss! Gegen Abschiebungen in Elend und Krieg!“ zu einer antirassistischen Demonstration am Samstag, 9. Dezember 2017, in Stuttgart auf. Diese Demonstration will auf Fluchtursachen, Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen aufmerksam machen.

Die Auftaktkundgebung am 9. Dezember beginnt in der Lautenschlagerstraße am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Den Aufruf sowie weitere Informationen zur Demo gibt es unter flucht-demo.de

Für Heidelberg organisiert Space Initiative eine gemeinsame Zuganreise: Treffpunkt ist um 11.45 Uhr im Hauptbahnhof Heidelberg (an den Fahrkartenautomaten), die Abfahrt ist um 12.10 Uhr an Gleis 5.

Kein Mensch ist illegal – auf nach Stuttgart!

Am Freitag, 8. September 2017 möchte die Heidelberger AfD um Malte Kaufmann eine Vortragsveranstaltung zusammen mit Dr. Maximilian Krah in der Stadtbücherei Heidelberg abhalten unter dem Motto „Die CDU ist nicht die Lösung, sondern das Problem.“

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist keine demokratische Partei, sondern das Sprachrohr rechter Kreise. Sie ist eine Gefahr im Parlament, in den sozialen Netzwerken und auf der Straße, indem sie gegen sozial Schwache, gegen Geflüchtete und gegen Menschenrechte hetzt.

Wer wie die AfD diese menschenverachtende Propaganda verbreitet, hat mit unserem Widerspruch und unserem Widerstand zu rechnen. Wir werden nicht zulassen, dass die völkischen, rassistischen und demokratiefeindlichen Positionen der AfD als „ganz normaler Debattenbeitrag“ zum Alltag in Deutschland werden.

Darum sagen wir: Keine Bühne und keinen Fußbreit für die AfD und ihren völkischen Dreck!

Rassismus ist keine Alternative! Solidarität statt Ausgrenzung!

Protestiert mit uns gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung am Freitag, 8.9.2017 ab 17.30 Uhr vor der Stadtbücherei Heidelberg.

Am 23. August will die AfD eine Wahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Emmertsgrund durchführen und ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten. Als Redner soll außer dem rassistischen Heidelberger AfD-Bundestagskandidaten Malte Kaufmann noch Leif-Erik Holm, AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, auftreten.

Gegen dieses rechte Treiben regt sich Widerstand: rund um das Bürgerhaus Emmertsgrund gibt es Proteste von verschiedenen antirassistischen Gruppen und Organisationen.

Treffpunkt für die Gegenproteste ist um 18 Uhr vor dem Bürgerhaus Emmertsgrund.