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Angesichts der Wucht der medialen Inszenierung der Proteste gegen das G20-Treffen in Hamburg bleiben viele mit dem Bewusstsein zurück, dass das apokalyptische Hamburg, das jetzt gezeichnet wird, nicht das Hamburg war, das die eigenen Erfahrungen widerspiegelt und auch nicht die der Zehntausenden anderen, die tatsächlich da waren. Zwar werden beispielsweise. nach und nach mehr Fälle von Polizeigewalt bekannt, und sogar Olaf Scholz konnte seine dreiste Verleumdung, es habe sie nicht gegeben, nicht mehr aufrecht erhalten. Trotzdem fehlen die Berichte über den erfolgreichen Aufstand der Hoffnung: Es wurde gecampt, es wurde in den Zonen gecornert und demonstriert, der Hafen wurde zeitweise blockiert, Teile des Gipfels wurden blockiert und die Demonstration am Samstag war eine Demonstration der Stärke und der Solidarität! Weder die Gewaltexzesse der Polizei noch die Hetze im Vorfeld oder währenddessen konnten verhindern, dass der Protest all das erreicht hat, was er erreichen wollte. Den Takt der Stadt bestimmten dieser Tage wir!
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Das Café Alerta findet jetzt doch wie gewohnt im Café Gegendruck statt. Schwerpunkt ist diesmal die rechte „Alternative für Deutschland“, die auch in der Region immer umtriebiger wird. Wir wollen mit euch besprechen, was wir zusammen mit anderen Gruppen und Einzelpersonen dem Wahlkampf der rassistischen, nationalistischen AfD entgegensetzen können.

Am 8. Juni ist das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Schwerpunktthema diesmal sind die Proteste gegen den G20-Gipfel:

Am 7./8. Juli ist der G20-Gipfel in Hamburg. Für uns heißt G20: Kriege, Krise und Armut.
Doch wer sind die G20 überhaupt? Wieso sollte ich dorthin fahren und was ändert das? Wie komme ich hin? Was könnte in Hamburg in Hamburg alles passieren? Antworten auf all diese Fragen bekommt ihr hier. Im Anschluss können wir fleißig diskutieren und Fragen stellen.
Du bist noch nicht ganz sicher ob du mitwillst, weil du die Situation nicht einschätzen kannst? Du weißt noch nicht mit wem du fahren sollst?
Bei dir ist schon alles klar und du brauchst nur eine fixe Anreise für deine Freunde und dich?
So oder so… für alle ist dieser Abend der place to be, um uns auszutauschen und uns gemeinsam die protestreichen Tage in Hamburg auszumalen.

Am 11. Mai findet das nächste Café Alerta statt; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).
Diesmal gibt es einen Input zur antifaschistischen Mobilisierung gegen das Nazi-Event „Tag der deutschen Zukunft“.

„Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe verhindern!

Am 3. Juni 2017 wollen Nazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus versuchen, sich in Karlsruhe zu versammeln. Anlass soll der mittlerweile neunte so genannte „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) sein, den die Nazis von der faschistischen Partei „Die Rechte“ dieses Jahr nach Karlsruhe bringen wollen.

„TddZ“ – hausieren mit völkischer Ideologie
Gegründet von der „Initiative gegen Überfremdung“ fand der „Tag der deutschen Zukunft“ seit 2009 in verschiedenen Städten statt und hat sich als eines der wichtigsten Events für deutsche Faschisten etabliert. Mit um die 1000 Teilnehmenden hat der „TddZ“ dabei beim letzten Aufmarsch in Dortmund noch einmal deutlich an Größe und damit auch an Bedeutung zugelegt. Inhaltlich ist die Veranstaltung nicht nur von einem überdeutlich zur Schau gestellten Nationalismus und Faschismus sowie eine Propagierung der Blut-und-Boden-Ideologie geprägt, auch ein positiver Bezug zum historischen deutschen Faschismus wird immer wieder sichtbar.

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Am 9. März steht das nächste Café Alerta ins Haus: Thema sind diesmal verschiedene Demos und Aktionen, die in den kommenden Wochen auf der Agenda stehen – vom NPD-Parteitag in Saarbrücken über die Proteste gegen das G20-Finanzministertreffen am 18.3. bis zur Demo gegen das PKK-Verbot, die am 8. April in Mannheim stattfindet.
Das Café Alerta beginnt um 19.30 Uhr im Café Gegendruck.

Weitere Infos findet ihr hier.

Am 9. Februar findet das nächste Café Alerta statt.
Diesmal gibt es einen Input der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim unter dem Titel „Tipps und Tricks für Antifas. Rechtshilfetipps für Demos“

Antifaschistisches Engagement bedeutet immer auch, sich in Konfrontation zu den staatlichen Repressionsorganen zu begeben. Deren Funktion besteht darin, linken Widerstand gegen faschistische Strukturen in der Gesellschaft und im Parteienspektrum zu verunmöglichen. Dabei setzen sie die unterschiedlichsten Mittel ein – vor, bei und nach politischen Aktionen, Kundgebungen, Informationsveranstaltungen.
Zwei Vertreter*innen der bundesweiten Rechtshilfeorganisation Rote Hilfe e.V. geben euch Tipps, wie ihr euch vor, auf und nach Demonstrationen verhalten solltet, um politische Repression möglichst ins Leere laufen zu lassen.

Im Anschluss gibt es noch Infos zu den geplanten Antifa-Aktionen gegen den Nazi-Fackelmarsch am 23. Februar in Pforzheim.

Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

Am 12. Januar gibt es beim Café Alerta, dem monatlichen Offenen Treffen der AIHD/iL, einen Input unter dem Titel „Rhein-Neckar ganz rechts“:

Die rassistische AfD und die so genannte PEGIDA-Bewegung haben die mediale Landschaft der BRD im Bezug auf Berichterstattung zur extremen Rechten offensichtlich fest im Griff. Darüber hinaus gibt es – auch in der Rhein-Neckar-Region – weitere Gruppierungen und Parteien am rechten Rand, die nach wie vor aktiv sind. Was es mit NPD, „Die Rechte“ und anderen Organisationsformen der extremen Rechten auf sich hat und welche Bedeutung diese aktuell haben, wird in einem kurzen bebilderten Impuls erörtert.

Drumherum gibt es wie immer genügend Zeit für Diskussionen und gemütlichen Austausch. Beginn ist um 19.30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

club_alerta_logo-kleinAm Donnerstag, 8.12.2016 findet wieder das Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL, statt. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck. Der Input widmet sich diesmal dem Thema Studentenverbindungen:

Corps, Burschenschaften, Sängerschaften, Turnerschaften, Landsmannschaften und und und – da kennt sich ja keine Sau mehr aus. Was ist denn nun was? Fest steht: Studentenverbindungen gehören zu Heidelberg wie der Arsch auf den Eimer. Ihr Image schwankt zwischen Nazi-Kaderschmieden und leicht rückwärtsgewandten, aber harmlosen Traditionsvereinen. An diesem Abend wollen wir einen Blick auf die Heidelberger studentischen Korporationen werfen. Auf das, was ihnen gemeinsam ist und das, was sie unterscheidet, auf ihre Verstrickungen mit der Politik der extremen Rechten, ihre Traditionen und darauf, wie so ein verbindungsstudentischer Männerbund überaupt funktioniert. Verbindungsstudenten müssen leider draußen bleiben. (Sorry, liebe Stauffen, ihr müsst woanders saufen.) Aber keine Sorge, wir machen bald wieder woanders Veranstaltungen, zu denen ihr auch kommen dürft…

cafe-alertaFünf Jahre nach der Selbstenttarnung des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) herrscht weitgehend Sprachlosigkeit über das Thema. Hin und wieder dringen Neuigkeiten und Skandale aus dem Prozess oder den Ermittlungen an die Oberfläche. Sie ernten meist hilfloses Kopfschütteln und verschwinden dann wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung. Für Interessierte wird es immer schwieriger, über Gerichtsprozess, Untersuchungsausschüsse, Presseberichte und die vielen offenen Fragen den Überblick zu behalten. Eine politische Einordnung bleibt oft aus. Unser Input soll helfen, einen ersten Einblick in den NSU-Komplex zu bekommen und die verbreitetsten Mythen aufklären. Dabei wollen wir vor allem über den Rassismus diskutieren, der den NSU erst möglich gemacht hat und der die Aufarbeitung bis heute verhindert. Und schließlich stellen wir ein Projekt vor, dass endlich die Sichtweise der Betroffenen in den Mittelpunkt rückt und eine antirassistische Antwort auf den Terror der Nazis geben wird: Das NSU-Tribunal 2017