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Proletarier aller Länder vereinigt Euch! – Diese deutliche Parole aus dem kommunistischen Manifest war lange Zeit wegweisend für kommunistische wie auch viele anarchistische Bewegungen. Doch schon bald geriet die Definition des revolutionären Subjekts an ihre Grenzen: Es gab Streit über die Bedeutung der Bauern, feministische Bewegungen konnten erkämpfen, dass das Patriachat als eigenständiges Unterdrückungsverhältnis neben dem Kapitalismus anerkannt wird, antirassistische Stimmen wiesen ihrerseits auf den virulenten Rassismus hin und die Entwicklung des deutschen Faschismus veranlasste die Frankfurter Schule dazu die Suche nach dem revolutionären Subjekt neu zu beginnen, sodass der Klassenkampf in weiten Teilen der deutschen Linken anderen Auseinandersetzungen weichen musste. In postmodernen akademischen Kreise gilt der Klassenbegriff sogar schon als altbacken und überholt. Innerhalb der radikalen Linken setzt sich jedoch immer mehr die Erkenntnis durch, dass sowohl Produktions- und Eigentumsverhältnisse, als auch Arbeitskämpfe in der politischen Praxis wieder mehr Bedeutung zugesprochen werden sollte. Häufig wird dabei der Begriff Neue Klassenpolitik verwendet. Wir wollen uns mit Grundlagen der (neuen) Klassenpolitik beschäftigen gemeinsam diskutieren, wie Klassenkampf im Jahr des 200. Geburtstag von Karl Marx auszusehen hat.

Donnerstag, 10.05.18
19:30 Uhr
Café Gegendruck

Am 12. April ist wieder Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Diesmal gibt es gleich drei Themen, denen wir uns widmen wollen:

Zunächst gibt es einen Input zu den Aktionen in Solidarität mit Afrin und zu den Protesten gegen den Angriffskrieg der Türkei auf die kurdischen Gebiete. Im Mittelpunkt steht dabei die breite Bündnisdemonstration am 14. April in Mannheim (13.00 Uhr am Schloss), die wir als AIHD/iL unterstützen.

Außerdem wollen wir in einem Rückblick eine Einschätzung der Nazi-Aufmärsche in Kandel seit Anfang des Jahres geben und die antifaschistischen Proteste dagegen reflektieren.

Und schließlich steht am 30. April das jährliche Antifa-Straßenfest bevor, das wir gemeinsam vorbereiten wollen: denn es gibt viele Möglichkeiten, dort vor Ort selbst aktiv zu werden und eigene Ideen einzubringen sowie die Vorbereitungen und die Abläufe am Abend selbst zu unterstützen.

Und wie immer ist Raum für weitere Themen, die spontan eingebracht werden, für Diskussionen und Termine. Kommt vorbei!

Heraus zum Frauen*kampftag! Am 8. März gibt es in Heidelberg nicht nur eine Demo zum Internationalen Frauen*kampftag (Auftakt ist um 16 Uhr am Bismarckplatz), sondern auch das Café Alerta mit einem feministischen Schwerpunkt. Diesmal werden beim monatlichen Offenen Treffen der AIHD/iL die Biografie und die feministische Arbeit von Clara Zetkin vorgestellt. Viele ihrer zentralen Ideen haben bis heute nichts an Aktualität verloren.
Außerdem informieren wir euch über die Aktivitäten rund um den 18. März, den Tag der politischen Gefangenen, der übrigens ebenfalls von Clara Zetkin als Vorsitzender der damaligen Roten Hilfe mit geprägt wurde.
Im Anschluss wollen wir uns in verschiedenen Diskussionsgruppen mit der Planung der anstehenden Aktionen beschäftigen.
Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

Das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL, findet am 8. Februar 2018 statt. Diesmal gibt ein Genosse von Young Struggle einen Input unter dem Motto „Solidarität mit Afrin!“.

Außerdem gibt es Infos zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam Aktivitäten zu den aktuellen Themen planen.
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Am Donnerstag, 14. Dezember steht das nächste Café Alerta, das Offene Treffen der AIHD/iL, ins Haus. Diesmal gibt es einen Input zum Thema „40 Jahre Deutscher Herbst“ und danach wie immer viel Raum für Aktionsplanungen, Terminankündigungen und Diskussionen – und dazu noch leckeren Glühwein (und selbstverständlich Kinderpunsch). Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).
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Beim Café Alerta, dem monatlichen Offenen Treffen der AIHD/iL, gibt es am 9.11. wie immer viel Raum für Diskussionen, Infos zu aktuellen Terminen und als Special – passend zum Schwerpunktthema – unglaublich leckeren veganen Borschtsch. Der Input widmet sich nämlich diesmal dem Thema „100 Jahre Oktoberrevolution“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

In der Nacht zum 07.November 1917 läuteten die Schüsse des Kreuzers Aurora die Oktoberrevolution ein. Kaum ein anderes Ereignis hat die politische Entwicklung der Welt im 20. Jahrhundert vergleichbar geprägt. Ab wann ging es eigentlich mit diesem Projekt den Bach runter? 1989? 1956 mit Chruschtschow und der „friedlichen Koexistenz“? Mit Stalin 1927? Oder war alles von vornherein zum Scheitern verurteilt? Zu ihrem 100. Jahrestag wollen wir einen Blick auf die Revolution werfen, die sich nicht weniger zum Ziel gesetzt hat, als die Umwertung aller Werte und die Schaffung eines neuen Menschen. Wir wollen ihre Bedeutung für die linke Bewegung damals und heute diskutieren.

Es ist wieder soweit: am 12. Oktober ist das nächste Café Alerta; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Diesmal gibt es einen Input zum Referendum in Katalonien:
Am 1. Oktober fand in Katalonien das Referendum zur Unabhängigkeit Kataloniens statt. Dabei handelt es sich keineswegs um nationalistischen Separatismus, sondern um eine emanzipatorische Bewegung, die der spanische Staat nicht ohne Grund versucht gewaltsam niederzuringen. Genoss_innen aus der Interventionistischen Linken, die zum Referendum nach Barcelona gefahren sind, erklären die Hintergründe und berichten von ihren Erfahrungen.

Am Donnerstag, 14. September findet das nächste Café Alerta statt, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL. Diesmal gibt es einen Kurzvortrag der Roten Hilfe HD/MA zum Verbot von linksunten.indymedia.org. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Ende August hat das Bundesinnenministerium mit einem nur als mies zu bezeichnenden Rechtstrick die Plattform linksunten.indymedia.de verbieten lassen — mies daran ist vor allem, dass, wenn irgendwer linksunten wieder aufmacht, die drei einfahren. Unser Inputreferat versucht, Technik und Recht hinter dem dreisten Übergriff zu klären und versucht dann, mögliche Konsequenzen aufzuzeigen, die wir aus den Vorgängen ziehen können.

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Angesichts der Wucht der medialen Inszenierung der Proteste gegen das G20-Treffen in Hamburg bleiben viele mit dem Bewusstsein zurück, dass das apokalyptische Hamburg, das jetzt gezeichnet wird, nicht das Hamburg war, das die eigenen Erfahrungen widerspiegelt und auch nicht die der Zehntausenden anderen, die tatsächlich da waren. Zwar werden beispielsweise. nach und nach mehr Fälle von Polizeigewalt bekannt, und sogar Olaf Scholz konnte seine dreiste Verleumdung, es habe sie nicht gegeben, nicht mehr aufrecht erhalten. Trotzdem fehlen die Berichte über den erfolgreichen Aufstand der Hoffnung: Es wurde gecampt, es wurde in den Zonen gecornert und demonstriert, der Hafen wurde zeitweise blockiert, Teile des Gipfels wurden blockiert und die Demonstration am Samstag war eine Demonstration der Stärke und der Solidarität! Weder die Gewaltexzesse der Polizei noch die Hetze im Vorfeld oder währenddessen konnten verhindern, dass der Protest all das erreicht hat, was er erreichen wollte. Den Takt der Stadt bestimmten dieser Tage wir!
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Das Café Alerta findet jetzt doch wie gewohnt im Café Gegendruck statt. Schwerpunkt ist diesmal die rechte „Alternative für Deutschland“, die auch in der Region immer umtriebiger wird. Wir wollen mit euch besprechen, was wir zusammen mit anderen Gruppen und Einzelpersonen dem Wahlkampf der rassistischen, nationalistischen AfD entgegensetzen können.