Am kommenden Samstag, 27.5.2017 findet in Heidelberg eine antirassistische Demonstration unter dem Motto „Freiheit und gleiche Rechte für Geflüchtete und alle Unterdrückten!“ statt.
Die Auftaktkundgebung beginnt um 14.00 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz.

Im Folgenden der Aufruf der Space Initiative, die die Demo organisiert:

Freiheit und gleiche Rechte für Geflüchtete und alle Unterdrückten!

Auf dem Weg nach Europa und später in den Lagern in Deutschland erleben wir täglich den bloßen Rassismus der Herrschenden. Die deutsche Regierung schafft Unterschiede zwischen Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft. Die Rechte während und nach dem Asylprozess werden stark davon bestimmt, woher jemand kommt – so zum Beispiel das Recht an den wenigen Deutschkursen teilzunehmen und das Recht zu bleiben.

Wir als Geflüchtete und nicht-Geflüchtete kämpfen für die gleichen Rechte für alle Menschen! Wir fordern die Freiheit, uns zu bewegen und zu bleiben wo wir wollen!

Gegen Grenzen! Gegen Nationen! Lasst uns gemeinsam für unsere Rechte kämpfen!

Für alle die noch nicht wissen, wie sie am 03.06. zu den Protesten gegen den Tag der deutschen Zukunft nach Karlsruhe kommen sollen:

Zugtreffpunkt ab Heidelberg:

10:30 Uhr, Heidelberg Hauptbahnhof

Presseerklärung:
Antwort an Herrn Würzner und die Stadtverwaltung Heidelberg

Die Stadtverwaltung hat uns auf dem unorthodoxen Weg eines Facebookposts eine Stellungnahme von Oberbürgermeister Eckart Würzner zukommen lassen, die wir im Folgenden dokumentieren:
Die AfD hat den Hilde-Domin-Saal und das Obere Foyer für die Veranstaltung mit dem Titel „Ein Jahr AfD Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg“ gemietet. Die Veranstaltung wurde als „Vortrag“ deklariert. Die Mietbedingungen für Räume der Stadtbücherei Heidelberg unterscheiden nicht zwischen öffentlichen und geschlossenen Veranstaltungen. Das Hausrecht geht für den Mietzeitraum auf den Veranstalter über. Inwieweit dieser auf privates Sicherheitspersonal zurückgreift, liegt nicht im Verantwortungsbereich der Stadt.

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Die Werbeveranstaltung der AfD am gestrigen Freitag in der Heidelberger Stadtbücherei ging ziemlich nach hinten los, was eigentlich eine erfreuliche Nachricht ist, jedoch war es der AfD mit unterstützung der Polizei und privat engagierten Schlägertrupps möglich zu bestimmen, wer öffentliche Räume betreten darf und wer nicht. Dies ist ein Skandal, den es noch aufzuklären gilt. Im Folgenden dokumentieren wir unsere Presseerklärung:
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Am 3. Juni 2017 wollen Nazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus versuchen, sich in Karlsruhe-Durlach zu versammeln. Anlass soll der mittlerweile neunte sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) sein, den die Nazis von der faschistischen Partei „Die Rechte“ dieses Jahr nach Karlsruhe bringen wollen.

Dagegen regt sich breiter Widerstand: ein breites Bündnis aus Karlsruhe und antifaschistische Gruppen aus Süddeutschland rufen auf, sich den Nazis entschlossen entgegenzustellen und den bundesweit größten jährlichen Aufmarsch zu verhindern.

Den Aufruf und Infos zum aktuellen Stand der Mobilisierung findet ihr unter
https://notddz.suedwest.mobi/wordpress/

Am 11. Mai findet das nächste Café Alerta statt; Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).
Diesmal gibt es einen Input zur antifaschistischen Mobilisierung gegen das Nazi-Event „Tag der deutschen Zukunft“.

„Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe verhindern!

Am 3. Juni 2017 wollen Nazis aus ganz Deutschland und darüber hinaus versuchen, sich in Karlsruhe zu versammeln. Anlass soll der mittlerweile neunte so genannte „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) sein, den die Nazis von der faschistischen Partei „Die Rechte“ dieses Jahr nach Karlsruhe bringen wollen.

„TddZ“ – hausieren mit völkischer Ideologie
Gegründet von der „Initiative gegen Überfremdung“ fand der „Tag der deutschen Zukunft“ seit 2009 in verschiedenen Städten statt und hat sich als eines der wichtigsten Events für deutsche Faschisten etabliert. Mit um die 1000 Teilnehmenden hat der „TddZ“ dabei beim letzten Aufmarsch in Dortmund noch einmal deutlich an Größe und damit auch an Bedeutung zugelegt. Inhaltlich ist die Veranstaltung nicht nur von einem überdeutlich zur Schau gestellten Nationalismus und Faschismus sowie eine Propagierung der Blut-und-Boden-Ideologie geprägt, auch ein positiver Bezug zum historischen deutschen Faschismus wird immer wieder sichtbar.

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Es ist 2017, und wie letztes Jahr angekündigt, wird „Turn left Odenwald“ zusammen auch dieses Jahr unterwegs sein, um im Odenwald Menschen für eine bunte Gegenkultur auf die Straße zu bringen. Anlässe für die Demonstration gibt es mehrere.

Die Neonazi-Band „Kategorie C“, deren aktuelle Mitglieder teilweise im Raum Odenwald wohnen, hat im vergangenen Februar ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als „Fußballrock“, doch ihre Texte und Bandmitglieder sind eindeutig der rechten Szene zuzuordnen. So trat der Sänger der Band 2014 bei der HoGeSa-Demonstration in Köln auf, an der neben Hooligans und „besorgten Bürgern“ aucch viele bekannte Neonazis teilnahmen.

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Seit 1997 wird in Heidelberg jedes Jahr am 30.04. das Antifaschistische Straßenfest gefeiert. In diesem Jahr feiern wir das 20. Straßenfest!
Es wird zu verschiedenen aktuellen Themen Redebeiträge geben und ja, wir feiern uns auch ein bisschen selbst. Los geht es eine Stunde früher als sonst, nämlich pünktlich um 18 Uhr auf dem Uniplatz.

Musik gibt es von

Dem großartigen Mal Élevé (Irie Révoltés von hier und da)

Dem grandiosen Tapete (HipHop aus Berlin)

Den hinreißenden Scheiße die Bullen (Punk aus Freiburg)

Wie immer können sich die Besucher_innen an zahlreichen Ständen informieren. Es wird mehrere Redebeiträge sowie das beliebte Polit-Quiz geben. Auch das leibliche Wohl wird auf seine Kosten kommen, versprochen.

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Nicht einmal 20 Nazis brachte eine Kooperation von „Die Rechte“ und NPD am 8. April 2017 in Sinsheim auf die Straße. Unter dem Slogan „Den Deutschen eine Zukunft“ wollten die FaschistInnen in der Kraichgau-Stadt Werbung für den „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) am 3. Juni in Karlsruhe machen. (mehr …)

Diesen Samstag findet eine Kundgebung gegen die Kriminalisierung kurdischer und türkischer Oppositioneller statt.

Samstag,08.04.
15:00 Uhr
UNIPLATZ Heidelberg

Terrorstaat Türkei

Dass in der Türkei keine demokratischen Spielregeln mehr gelten, ist allgemein bekannt. Täglich gibt es neue Entlassungen, Verhaftungen und Betätigungsverbote. Redaktionen werden geschlossen, JournalistInnen eingesperrt und ins Exil gezwungen. Amnesty International nennt die Zahl von einer halben Million KurdInnen, die gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden. (mehr …)

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