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Ein breites Bündnis antirassistischer Gruppen aus der Region ruft für Samstag, 7. Juli 2018 zu einer Demonstration im Rahmen der Kampagne „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ auf, um gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettungsschiffe im Mittelmeer zu protestieren. Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr am Uniplatz Heidelberg. Mehr Infos zur Kampagne finden sich unter seebruecke.org.

Im Aufruf heißt es:

„Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.
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Am kommenden Wochenende, den 30.6. und 1.7.2018, will die rechte AfD ihren Bundesparteitag in Augsburg abhalten. Dagegen regt sich breiter antifaschistischer Widerstand, und insbesondere für Samstag sind vielfältige Protestaktionen geplant. Mehr dazu unter noafdaugsburg.blackblogs.org.

Von Mannheim aus organisiert das Offene Antifa-Trreffen eine gemeinsame Busanreise; der Preis pro Ticket beträgt 20€. Bei Interesse meldet euch beim OAT Mannheim.

Auf nach Augsburg – kein Platz für rechte Hetze!

Am Samstag, 14. April 2018 findet in Mannheim erneut eine Demonstration in Solidarität mit Afrin statt, die unter dem Motto „Nein zum Krieg des türkischen Regimes! – Rückzug der türkischen Streitkräfte aus den kurdischen Gebieten in Nordsyrien – Stoppt die Waffenexporte in die Türkei – Solidarität mit Afrin!“ steht. Organisiert wird sie von dem breiten linken Bündnis „Nein zum Krieg – Solidarität mit Afrin“, dem wir als AIHD/iL auch angehören.
Beginn der Demo am 14. April ist um 13 Uhr am Schloss Mannheim (Ehrenhof).

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf:

Wir, Bürgerinnen und Bürger aus Mannheim und der Region, sagen „Nein zum Krieg des türkischen Regimes!

Die Türkei, NATO-Mitglied und EU-Beitrittskandidat, führt seit dem 20. Januar einen völkerrechtswidrigen, blutigen und zerstörerischen Belagerungs- und Besatzungskrieg gegen die kurdische Enklave Afrin in Nordsyrien.
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Für Samstag, den 7. April 2018 wurden erneut antifaschistische Proteste gegen die Nazi-Umtriebe in Kandel organisiert, doch diesmal stellte sich die Staatsmacht noch klarer schützend vor die braunen Horden, als dies schon in den vergangenen Monaten der Fall gewesen war: schon im Vorfeld hatte das zuständige Ordnungsamt Germersheim mehrere antifaschistische Kundgebungen und Mahnwachen verboten (vgl. Beitrag auf Kommunalinfo), um den Rechten die Straße freizuhalten.
Am 7. April selbst starteten dann die Cops einen weiteren Frontalangriff auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, indem sie einen aus Karlsruhe kommenden Zug mit Nazigegner*innen anhielten, mit brutaler Gewalt stürmten und alle Fahrgäste über drei Stunden hinweg kontrollierten.

Die AIHD/iL veröffentlichte zu diesem Repressionsschlag eine Pressemitteilung:

Polizei versucht, angemeldete und legale Proteste gegen den Naziaufmarsch in Kandel zu verhindern – Bundespolizei stürmt Nahverkehrszug mit massiver Gewalt.

Die Polizei hat am Samstag, den 7. April über 150 Menschen daran gehindert, zu Protesten gegen den rechten Aufmarsch in Kandel zu fahren. Dort hatten sich erneut hunderte von Rechten aller Richtungen – von der Führungsriege der NPD über die FunktionärInnen der AfD, neonazistischer Kameradschaften und der völkischen „Identitären Bewegung“ – zu einem Aufmarsch zusammengefunden.
In Wörth – etliche Kilometer vor Kandel – stoppte die Polizei den Zug, in dem sich viele vollkommen friedliche antifaschistische Demonstrant*innen befanden. Eine große Anzahl von Polizeifahrzeugen und ein Polizeihubschrauber waren dort schon im Vorhinein zusammengezogen worden.
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Bereits für kommenden Samstag, den 7. April ist erneut ein rechter Großaufmarsch in Kandel angekündigt. Nachdem beim letzen Mal – vor nicht mal zwei Wochen – die TeilnehmerInnenzahl der Nazis bereits geringer als erwartet, aber immer noch im vierstelligen Bereich war, hat sich nun die Orgastruktur der Rechten geändert. Die Organisation wird im wesentlichen von Marco Kurz und nicht mehr vom AfD-geführten Bündnis „Kandel ist überall“ gestemmt. Dennoch beiligen sich auch relevante AfD-Strukturen (wie z.B. die AfD Rheinland-Pfalz) an der Mobilisierung. Die Rechten mobilisieren auf 14 Uhr Kandel Marktplatz.
Doch dagegen regt sich erneut breiter Widerstand, und viele antifaschistische Gruppen rufen dazu auf, am Samstag um 13 Uhr gegen den Naziaufmarsch auf die Straße zu gehen.
Von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sind Mahnwachen an Orten entlang der Naziroute angemeldet, u.a. am Bahnhofsplatz.
Ausführliche Infos gibt es unter eingreifen.blogsport.eu.

Von Mannheim aus gibt es eine gemeinsame Anreise. Treffpunkt ist um 11.10 in Mannheim vor dem Hauptbahnhof, Abfahrt ist um 11.26 über Neustadt.
Auch aus Karlsuhe gibt es einen Zugtreffpunkt, nämlich um 12.15 Uhr am Südausgang des Hauptbahnhof Karlsruhe.

Das Bündnis „Eingreifen, wenn es wichtig ist“ hat nochmals ein Update zum aktuellen Stand in Kandel veröffentlicht mit einer Übersicht über die Nazi-Umtriebe und über die geplanten antifaschistischen Gegenaktionen. Beginn der breiten Bündnisdemo „Wir sind Kandel“, die u.a. vom DGB organisiert wird, ist um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz; dieser Demo wollen wir uns mit einem lautstarken und entschlossenen Block anschließen.

Die Nazis starten um 15 Uhr am Marktplatz mit ihrer Auftaktkundgebung.

Für Samstag ist mit massiver staatlicher Repression zu rechnen, weshalb es einen Ermittlungsausschuss (EA) gibt, der sich um Festgenommene kümmert. Die EA-Nummer ist 01523 7658669.

Das gesamte Info-Update findet ihr unter http://eingreifen.blogsport.eu/.

Für alle, die noch überlegen am Samstag mitzufahren und gemeinsam gegen den Naziaufmarsch zu protestieren: noch gibt es einige Bustickets. Bitte meldet euch umgehend unter info.aihd[at]inventati.org. Unseren PGP-Key findet ihr hier.

Gegen den erneuten Nazi-Aufmarsch am Samstag, 24.3.18 in Kandel regt sich breiter Widerstand. Den aktuellen Aufruf zu den Protesten, die unter dem Motto „Eingreifen, wenn es wichtig ist! Entschlossen gegen die Nazidemos in Kandel“ stehen, findet ihr unter eingreifen.blogsport.eu/aufruf/.

Von Heidelberg aus gibt es einen Bus zu den Antifa-Protesten in Kandel am 24. März.
Der Preis pro Ticket beträgt 12 Euro. Wenn ihr mitfahren möchtet, schreibt uns möglichst schnell eine Mail: info.aihd[at]inventati.org
Für verschlüsselte Mails: unseren Key findet ihr hier.

Also, auf nach Kandel – kein Fußbreit den Faschos!

Am 3. März 2018 marschierten erneut Tausende Nazis durch Kandel, verbreiteten ihre rechte Hetze und griffen Journalist*innen und Linke an. Ausführliche Berichte gibt es hier, hier und hier.
Für den 24. März hat das Bündnis „Kandel ist überall“ wieder eine Nazidemo angemeldet, und ein Ende ist nicht abzusehen: Am 7. April und 5. Mai sind ebenfalls rechte Aufmärsche geplant. Doch es regt sich auch entschlossener antifaschistischer Widerstand, an dem wir uns beteiligen werden.
Am 24. März wollen wir gemeinsam per Bus nach Kandel fahren, um den Nazis in die braune Suppe zu spucken.
Wer mit dem Bus mitfahren möchte, sollte sich möglichst bald per Mail bei uns melden: info.aihd [at] inventati.org
Unseren PGP-Key findet ihr hier.

Heraus auf die Straße! No pasaran!

Am kommenden Samstag, 3. März 2018, mobilisiert ein breites rechtes Spektrum nach Kandel in der Pfalz. Mehr als 1000 Rechte – von AfD bis NPD – zogen zuletzt in dem 9000 Einwohner zählenden Ort auf und nutzten dabei die Ermordung einer jungen Frau für ihre rechte Propaganda aus.

Seit Monaten marschieren in Kandel Hunderte, zuletzt über Tausend Rechte – von der AfD bis hin zu Nazihools – auf. Ihnen gegenüber stehen bestenfalls einige Hundert engagierte Bürgerliche und einige Linke. Beginnend mit einer „Mahnwache“ am 2. Januar 2018 gaben sich seither Nazis aller Schattierungen ein Stelldichein nach dem anderen in der Kleinstadt an der pfälzisch-badischen Grenze, wobei sie nach außen hin als „besorgte Frauen“ auftreten, auch wenn es sich fast durchweg um Cis-Männer handelt. Für den 3. März 2018 hat das „Frauenbündnis Kandel“ wieder eine Demonstration in Kandel angemeldet. Es wird zu erwarten sein, dass die Teilnehmerzahl steigt und sich noch mehr Menschen dem rassistischen Mob anschließen.
Es ist absolut notwendig, dass sich diesem widerlichen Treiben eine breite antifaschistische Bewegung entgegenstellt. Für kommenden Samstag läuft erstmals eine breitere Gegenmobilisierung, so dass die antifaschistischen Proteste kämpferischer ausfallen könnten.

Weitere Infos gibt es hier und hier.

Das Offene Antifa-Treffen Mannheim organisiert eine gemeinsame Zuganreise am 3. März: Treffpunkt ist um 12.10 Uhr am Haupteingang des Mannheimer Hauptbahnhof.

Am 24. Februar 2018 setzten fast tausend Aktivist*innen aus unterschiedlichsten linken Gruppen und Organisationen ein starkes Zeichen der Solidarität mit Afrin: unter dem Motto „Nein zum Krieg! Rüstungsexporte an die Türkei stoppen! Solidarität mit Afrin!“ zogen sie lautstark vom Mannheimer Schloss durch die Breite Straße zum Alten Messplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
Die AIHD/iL hielt einen kurzen Redebeitrag, den wir hier dokumentieren.

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

während wir hier demonstrieren, gehen die Angriffe der türkischen Armee auf das kurdische Afrin in Nordsyrien mit unverminderter Brutalität weiter. Unter den zahlreichen toten und verletzten Zivilist*innen sind auch viele Kinder; erst heute früh wurde der fünfjährige Ibrahim Reșid Reșid im Dorf Qentere getötet.

Doch die kurdischen Kantone im Norden Syriens geben auch Anlass zur Hoffnung: seit Jahren können wir beobachten, wie in Rojava – trotz des andauernden Krieges und des islamistischen Terrors der Daesh – eine demokratische Gesellschaft aufgebaut wird. Ausgehend vom Prinzip der selbstorganisierten Rätedemokratie werden alle kulturellen, religiösen und sprachlichen Minderheiten in den gemeinsamen Aufbau einer freien Gesellschaft einbezogen. Ein Hauptaugenmerk gilt dem Kampf für die Rechte der Frauen*, die sich kollektiv aus der traditionellen patriarchalen Ordnung befreien und eigenständige Strukturen aufbauen.
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