12.2.: Vortrag „Die aktuelle Lage in Rojava“

Am Donnerstag, 12. Februar 2026 veranstalten wir in Kooperation mit den Kurdischen Studierenden Heidelberg, der Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen den Vortrag „Die aktuelle Lage in Rojava“. Die Infoveranstaltung soll zugleich auch Raum für Begegnung bieten. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Welthaus Heidelberg (Kurfürstenanlage 25, am Römerkreis).

Die humanitäre und politische Lage ist in Rojava nach wie vor angespannt.
Trotz des Waffenstillstands vom 30. Januar ist die Stadt Kobanê immer noch unter der Belagerung jihadistischer Milizen. Zudem bleiben viele Fragen offen.
Wie geht es nun weiter mit der Selbstverwaltung? Können Kurd:innen und andere Minderheiten der HTS-Regierung trauen? Welche Rolle spielen imperialistische Großmächte?
Über diese und viele weitere Fragen möchten wir am Donnerstag, 12. Februar 2026, bei unserer Infoveranstaltung zur aktuellen Lage in Rojava sprechen.
Jede:r der sich informieren und in Austausch treten möchte ist herzlich willkommen!

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6.2.: Antifa Siempre mit Input „Hanau war kein Einzelfall“

Am Freitag. 6. Februar 2026 ist das nächste Antifa Siempre. Der monatliche Offene Infoabend der AIHD, der immer am 1. Freitag im Monat stattfindet, beginnt um 20 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt). Das Antifa Siempre soll einen Ort für antifaschistische Vernetzung und Austausch für Einzelpersonen und Gruppen schaffen: Nach einem inhaltlichen Input ist Raum für Diskussionen zu aktuellen Themen. Bei kühlen Getränken lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen und wollen miteinander ins Gespräch kommen. Diesmal gibt es den Input „Rassismus tötet. Nazis töten. Hanau war kein Einzelfall!“.

Say their names! Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin und zuletzt am 10. Januar 2026 Ibrahim Akkuş. Das sind die Namen derer, die durch den Anschlag eines Rassisten am 19. Februar 2020 in Hanau ermordet wurden. Sechs Jahre nach der Tat ist diese immer noch nicht aufgeklärt und der Vater des Täters terrorisiert und verfolgt weiterhin die Hinterbliebenen und Angehörigen. 

Es ist kein Zufall, sondern System, dass in der Öffentlichkeit kaum über rassistische Morde und Attentate gesprochen wird und wenn, schnell ein politisches Motiv ausgeschlossen wird. Das zeigt auch das Attentat in Mannheim am 03. März 2025 auf: Der Täter Alexander S., der in eine Menschenmenge fuhr und zwei Menschen tötete, war in rechtsextremen Kreisen vernetzt. Dennoch wurde ein politisches Motiv direkt nach der Tat ausgeschlossen. Ein weiterer aktueller Fall in Baden-Württemberg ist der Mord an Mahdi ben Nacer. 

Seit 1990 sind in Deutschland mehr als 200 Menschen aus rechten oder rassistischen Motiven getötet worden. Mahdi ben Nacer gehört zu den 86 Todesopfern, die bislang nicht staatlich als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt wurden.

Wir wollen angesichts des bevorstehenden Jahrestags des Attentats von Hanau über rassistische Morde und das System, dass diese ermöglicht und schützt sprechen. Im Anschluss bieten wir Raum zur Diskussion und Austausch.

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Stoppt die CDU: Gegen den Besuch Strobls in Heidelberg!

Die CDU Heidelberg möchte am 9. Februar 2026 um 18 Uhr im Hotel Atlantic am Europaplatz eine Veranstaltung mit dem baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl zum Thema „Polizei. Prävention. Demokratie.“ abhalten. Strobl ist innerhalb der CDU rechter Hardliner. Er ist Mitglied der pflichtschlagenden Heidelberger Studentenverbindung Alte Leipziger Landsmannschaft Afrania. Als Korporierter ist er leicht durch seinen Schmiss (Narbe vom Fechten, die innerhalb von Verbindungen als Statussymbol gilt) im Gesicht zu erkennen.

Als Landesinnenminister ist er unter anderem für „innere Sicherheit“, Polizei, „Verfassungsschutz“ und Ausländer*innen- und Asylrecht zuständig. Im Themenbereich Flucht und Migration fällt Strobl schon seit 2015 mit rassistischen Aussagen auf. So sagte er damals unter anderem: „Die Gesetze macht bei uns in Deutschland nicht der Prophet, die macht bei uns in Deutschland das Parlament.“ Damit unterstellt er Geflüchteten rassistisch, dass sie alle Islamist*innen seien und keinerlei Kenntnis über Rechtssysteme hätten und bringt sie direkt und pauschal mit Kriminalität in Verbindung. Folglich sieht Strobl die Sicherheit in Baden-Württemberg auch vor allem durch „importierte Kriminalität“ bedroht und nährt damit die rechte Inszenierung von Migration als Bedrohung. Zur Lösung begrüßt Strobl geschlossene Grenzen – und kritisiert rückblickend, dass Angela Merkel diese nicht bereits 2015 geschlossen hat. Auf die Frage, ob dies die Ursache für den Aufstieg der AfD gewesen sei, antwortete Strobl 2025 im Interview mit dem SWR: „Das mag eine Rolle gespielt haben.“ Dabei hat den Aufstieg der AfD vor allem befeuert, dass Hetzer*innen wie Strobl aus den sogenannten „Parteien der Mitte“ von Anfang an gemeinsam mit den Nazis ein rassistisches Schreckensbild vom „muslimischen Mann“ konstruiert haben, anstatt einzuordnen, dass es in jedem Land Täter gibt und Herkunft kein Faktor ist, der bestimmt, wie wahrscheinlich ein Mensch kriminell wird. So markieren Politiker*innen wie Strobl Geflüchtete seit über zehn Jahren als Feind*innen und stiften so ein brandgefährliches Klima der Gewalt, das in Anschlägen wie in Hanau, Solingen und München gipfelt.

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2.500 Menschen in Solidarität mit Rojava auf den Straßen Heidelbergs

Am Dienstag, 27.1.2026 gingen in Heidelberg 2.500 Menschen in Solidarität mit dem Widerstand in Rojava auf die Straße! Vor 11 Jahren, am 26. Januar 2015, befreiten Widerstandskämpfer*innen die Stadt Kobanê, in der 2012 die Revolution von Rojava ausgerufen wurde, von der dschihadistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS). Rojava, die demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien, ist ein Vorbild weltweit: für Frauenbefreiung und die Gleichberechtigung der Geschlechter, für das friedliche Zusammenleben verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen und für Ökologie. Den kurdischen Verteidigungseinheiten YPJ und YPG haben wir maßgeblich den Sturz des IS zu verdanken. Seitdem verteidigen sie im Bündnis der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) Rojava gegen Angriffe islamistischer Milizen und des türkischen Staates, denen die emanzipatorischen Errungenschaften, die Gleichberechtigung im demokratischen Konföderalismus und die Freiheit der Kurd*innen ein Dorn im Auge sind.

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26.1.: Fantifa – der FLINTA*-only-Abend

Am Montag, 26. Januar 2026 ist um 19 Uhr wieder Fantifa, der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt) – diesmal mit feministischem Bücher*-Austausch.

In gemütlicher Runde können wir uns zu unseren liebsten feministischen Lektüren* austauschen. Hat eine Lektüre dein Denken nachhaltig geprägt? Möchtest du eine bestimmte Stelle daraus vorlesen? Schnapp dir dein Buch und komm vorbei! Du hast kein thematisch passendes Lieblingsbuch? Dann kannst du gerne Medien anderer Form vorstellen, sei es ein Film, ein Podcast o.ä. Selbstverständlich kannst du aber auch vorbeikommen, ohne etwas vorzustellen. Dazu gibt es warmes veganes Essen auf Spendenbasis.

Mit dem FLINTA* only-Abend „Fantifa“ wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein! Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!

Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

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Neue Anquatschversuche des „Verfassungsschutzes“: Erklärung der Roten Hilfe HD/MA

Der Inlandsgeheimdienst ist wieder auf Anwerbetour in der Region: Am 22. Januar 2026 kam es wieder zu Anquatschversuchen des sog. Verfassungsschutzes (VS), die auf der Suche nach Informant*innen sind.

Der eine Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag in einem Nachbarort von Heidelberg und lief nach einem recht typischen Muster dieser VS-Besuche ab. Zwei Männer klingelten an der Tür einer linken Aktivistin und stellten sich als Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg vor. Einer trug eine eckige blaue Brille und eine hellbraune Jacke und führte das Gespräch. Sein Kollege mit dunkelbraunem Bart und dunkelgrauer Steppjacke hielt sich eher im Hintergrund. Das Auto, mit dem sie gekommen waren, hatte Mannheimer Kennzeichen.

Mit Anspielungen auf Details aus ihren Lebensumständen machten die beiden Schnüffler deutlich, dass sie die Betroffene schon länger überwachten. Sie verwiesen auf ihr politisches Engagement und erklärten, dass sie sich gerne mit ihr über ihre politische Meinung unterhalten würden, weil sie die „Weltsicht“ von jungen politischen Aktivist*innen interessieren würde. Als die Betroffene dieses Gesprächsangebot entschieden ablehnte, boten die beiden Geheimdienst-Mitarbeiter ihr noch Bezahlung für ihre Spitzeldienste an, was die Betroffene erneut klar zurückwies und das Gespräch sofort beendete, indem sie die Tür schloss.

Die Betroffene reagierte genau richtig, indem sie diesen Anquatschversuch sofort beendete und öffentlich machte.

Wie oft bei den Umtrieben des Inlandsgeheimdiensts war dieser Besuch kein Einzelfall: Ebenfalls am 22. Januar wurde eine weitere Person im Raum Heidelberg von den Schnüfflern aufgesucht, und auch sie beendete das Gespräch sofort.

Denn egal ob Cops oder „Verfassungsschutz“: Keine Aussagen gegenüber den Repressionsorganen! Informiert eure Genoss*innen, die Rote Hilfe und die gesamte Szene, denn ein Hausbesuch kommt selten allein:

Immer wieder versuchen staatliche Behörden, politisch aktive Menschen für eine Mitarbeit anzuwerben. Ziel der Anquatschversuche ist es, Informationen über politische Initiativen und linke Strukturen zu gewinnen. Anquatschversuche kommen in der Regel unerwartet, da die Behörden es darauf anlegen, die Betroffenen zu überrumpeln und zu verunsichern. Umso wichtiger ist es, sich gezielt auf einen möglichen Kontaktversuch vorzubereiten! Einige Informationen und Tipps gibt es unter https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch

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24.1. in Mannheim: Defend Rojava!

Seit Jahren ist Rojava, die kurdische Selbstverwaltungsregion in Nordostsyrien, ein zentraler Bezugspunkt für linke Bewegungen weltweit: Das Rätemodell des demokratischen Konföderalismus mit selbstorganisierten Basisstrukturen, die Gleichberechtigung der Geschlechter und aller kulturellen und religiösen Gruppen und die ökologische und soziale Revolution waren immer durch Angriffe islamistischer Milizen und der Türkei bedroht. Die kurdischen Frauen*- und gemischten Milizen YPJ und YPG, unterstützt von Internationalist*innen, haben jahrelang Abwehrkämpfe gegen den Daesh („Islamischer Staat“) und gegen seine türkischen Verbündeten geführt und die Revolution in Rojava verteidigt.

Die aktuellen Angriffe der Truppen der neuen islamistischen Regierung Syriens, die Massaker an der kurdischen Bevölkerung verüben und die selbstverwalteten Kantone in Rojava zerschlagen wollen, stellen eine Bedrohung ganz neuen Ausmaßes dar. Es ist an uns, an der Seite der Kurd*innen zu stehen: Stoppt die Massaker! Verteidigt die Revolution in Rojava!

Kommt am 24. Januar 2026 zur Demo in Mannheim: Defend Rojava!

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1.500 Menschen gegen die AfD und den Auftritt von Markus Frohnmaier

Am 19.01.2026 war der rechtsradikale Ministerpräsidentschaftskandidat der AfD Markus Frohnmaier im Rahmen seiner Landtagswahlkampftour in Heidelberg. Seinem Auftritt im Bürgerhaus Bahnstadt stellten sich 1.500 Menschen entgegen. Auf dem Gadamerplatz fanden drei Gegenkundgebungen statt: eine Antifa-Kundgebung, eine des Queerfeministischen Kollektivs Heidelberg und eine des Bündnisses Kein Schritt nach Rechts. Auf ersterer Kundgebung gab es Redebeiträge von der AIHD, der Seebrücke Heidelberg, den Falken Heidelberg, der linksjugend (’solid) Heidelberg und der VVN-BdA Heidelberg. Der ursprünglich angedachte Einlass zur Veranstaltung wurde schnell blockiert und so hatten einige AfDler*innen Schwierigkeiten, den Eingang zu finden, was sich in lautem Rumgejapse äußerte. Die Besucher*innen der AfD-Veranstaltung mussten über die gesamte Dauer lautstarke Parolen und ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Zunächst wollte die Polizei, die die Veranstaltung bewachte, kritische Beobachter*innen nicht in die angeblich öffentliche Veranstaltung einlassen. Nach längeren Diskussionen hörten die Cops damit auf, die Menschen, die in den Saal wollten, in Nazis und Gegendemonstrant*innen einzuteilen und überließ diese Aufgabe dem Begrüßungskomitee aus Malte Kaufmanns Töchtern, Albert Maul und den aggressiv auftretenden „Securities“ der Nazi-Partei. Letztere warfen im Anschluss einige Menschen gewaltsam aus dem Saal. Die Stadtteilvereine möchten wir ermutigen, den regelmäßigen Ausschluss der Öffentlichkeit bei solchen AfD-Veranstaltungen zum Anlass zu nehmen, gegen die Nutzung ihrer Räume durch die AfD vorzugehen. Denn aktuell müssen sie an alle Parteien für öffentliche Veranstaltungen vermieten, für nicht-öffentliche Veranstaltungen jedoch nicht.

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19.1.: Gegen die AfD-Veranstaltung mit Frohnmaier!

Am 19. Januar 2026 möchte die AfD in Heidelberg im Bürgerhaus Bahnstadt im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl mit einer Veranstaltung mit hochrangigem Besuch für sich werben: Der rechtsradikale Ministerpräsidentschaftskandidat Markus Frohnmaier ist angekündigt. Dagegen finden verschiedene Proteste statt. Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen rufen wir dazu auf, sich der rechten Hetze am 19. Januar 2026 um 18 Uhr bei unserer Kundgebung auf dem Gadamerplatz entgegenzustellen!

Frohnmaier ist stellvertretender Landesvorsitzender der AfD, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und gilt als Gründer der „Jungen Alternativen“ in Baden-Württemberg. Innerhalb der Partei gehört er zu den Hardlinern, war außerdem Mitglied der antimuslimisch-rassistischen Organisation „German Defence League“ und beschäftigte im Bundestag bereits mehrere auffällige Nazis, zum Beispiel Manuel Ochsenreiter, bis dieser wegen Anstiftung zu schwerer Brandstiftung abtauchte. Zu seinen Positionen gehört ein totales Einreiseverbot für Muslim*innen in die EU und ein wirtschaftsliberaler „Volkskapitalismus“, in dem unter anderem Ausländer*innen keine Sozialleistungen empfangen sollen und Arbeitslosengeld zurückgezahlt werden muss. Rechte wie Frohnmaier hetzen so die Bevölkerung gegen Migrant*innen auf, um gleichzeitig durch Sozialabbau die Lebensumstände der Meisten zu verschlechtern. Politischen Gegner*innen wünschte Frohnmaier bereits unter anderem sexualisierte Gewalt und bezeichnete Taten wie den Nazi-Mord 2018 in Chemnitz als „Bürgerpflicht“.

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Lesung „Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“

Am Mittwoch, 21. Januar 2026 laden wir und ROSA-Hochschulgruppe gemeinsam zur Lesung und Buchvorstellung mit Clara Tempel ein: „Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“ ist 2025 im Verlag Graswurzelrevolution erschienen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken? Die Flensburger Aktivistin und Autorin Clara Tempel ist zu Gast in Heidelberg und stellt ihr soziologisch-philosophisches, wissenschaftlich-aktivistisches Wort- und Bilderbuch „Politische Geborgenheit: Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“ vor.

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in unserer politischen Arbeit und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in gesellschaftliche Machtgefüge ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht. Das Buch wirft einen feministischen Blick auf Herkünfte und Zukünfte von Geborgenheit.

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