3.4.: Antifa Siempre mit Input „Zunehmende Repression gegen Antifas“

Am 3. April 2026 ist wieder Antifa Siempre! Der Offene Infoabend der AIHD findet immer am 1. Freitag im Monat statt. Beim Antifa Siempre! wollen wir uns diesmal mit der zunehmenden Repression gegen Antifaschist*innen beschäftigen und dafür einige Beispiele aus der Region bzw. Süddeutschland vorstellen. Vor dem Input gibt es leckere Küfa.

Die Großverfahren gegen Antifas, die aktuell in Dresden und Düsseldorf laufen, sind häufig in den Medien, und viele linke Aktivist*innen kennen Maja, Hanna, Emmi, Clara und all die anderen gefangenen Antifaschist*innen. Was aber oft aus dem Blick gerät, ist die zunehmende Repression gegen unsere alltägliche politische Praxis: Antifaschistische Demos werden zuerst von aggressiven Prügelcops angegriffen und stundenlang gekesselt, im Nachgang gibt es dutzende oder sogar hunderte Strafbefehle und Prozesse mit grotesken Vorwürfen. Die Brutalität der Cops und die Masse an Verfahren sollen die Bewegung einschüchtern und abschrecken – und umso wichtiger ist es, solidarisch zusammenzustehen und die Betroffenen zu unterstützen, zum Beispiel durch finanziellen Support oder durch die Prozessbegleitung. Denn Gerichtstermine gibt es auch in der Region mehr als genug: Demnächst stehen zwei Genoss*innen in Heidelberg vor Gericht, die wegen einer Soliaktion für Maja angeklagt sind, und in Mannheim haben die Prozesse wegen antifaschistischer Proteste 2024 auf dem Marktplatz begonnen.

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27.3.: Antifa-Stadtrundgang „HD im NS“

Am 27. März 2026 veranstalten wir gemeinsam mit der VVN-BdA Heidelberg den Antifaschistischen Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“. Treffpunkt für den Rundgang, der im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfindet, ist um 18.00 Uhr an der Ecke Hauptstraße/Theaterstraße.

Der zweieinhalbstündige Antifaschistische Stadtrundgang führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an Täter*innen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

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23.3.: Fantifa – der FLINTA*-only-Abend

Am 23. März 2026 ist wieder Fantifa – der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck. Wir starten mit veganem Bring and Share Fingerfood und schauen dann die Doku „Frauen, bildet Banden!“ zur Geschichte der Roten Zora. Beginn ist um 19 Uhr. Das Fantifa ist FLINTA* only!

Diesmal wollen wir uns mit feministischen Kämpfen der 1970er/80er beschäftigen: Der Dokumentarfilm „Frauen, bildet Banden“ behandelt die Geschichte der Roten Zora, einer feministischen, konspirativ organisierten militanten FrauenLesbenvereinigung, die aus den Revolutionären Zellen hervorging. Der Aktivismus der Roten Zora positionierte sich unter anderem gegen patriarchale Gewalt, Gen- und Reproduktionstechnologien und die Ausbeutungsmechanismus des Patriarchats. Vor allem stand sie aber für die Emanzipation und Selbstbestimmung von FrauenLesben.

Mit dem FLINTA* only-Abend Fantifa wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein!

Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!

Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

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22.3.: Kundgebung „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ in Mannheim

Gemeinsam mit der Roten Hilfe HD/MA, dem Offenen Antifa-Treffen Mannheim, der Interventionistischen Linken Rhein-Neckar und dem Mesopotamischen Kulturverein Mannheim organisieren wir Kundgebung anlässlich des Tags der politischen Gefangenen (18.3.): Sie findet am Sonntag, 22. März 2026 um 14.00 Uhr auf dem Marktplatz Mannheim statt.

Die Repression gegen linke Bewegungen in der BRD verschärft sich – und immer häufiger werden Aktivist*innen verhaftet und zu hohen Haftstrafen verurteilt. Redebeiträge informieren über die Situation von politischen Gefangenen in deutschen Gefängnissen – Antifaschist*innen, Antimilitarist*innen, kurdischen Aktivist*innen und türkischen Linken. In Auszügen aus ihren Briefen und Prozesserklärungen sollen sie auch selbst zu Wort kommen.

Später gibt es noch einen Vortrag zum Thema: Sonntag, 22. März – 19.00 Uhr – ASV Mannheim: Küfa und Vortrag „Free all Antifas!“

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17.3.: Vortrag „Free all Antifas!“

Anlässlich des Tags der politischen Gefangenen (18. März) informieren wir am Dienstag, 17. März 2026 gemeinsam mit der Roten Hilfe HD/MA beim Vortrag „Free all Antifas!“ Antifaschist*innen in deutschen Knästen. Beginn ist um 19 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Mit zwei riesigen Verfahrenskomplexen werden dutzende Antifaschist*innen mit Prozessen und hohen Haftstrafen verfolgt. Allein in den beiden Großprozessen in Dresden und Düsseldorf stehen dreizehn Antifas vor Gericht und sind großteils schon seit langem in Untersuchungshaft. Im Mittelpunkt stehen körperliche Auseinandersetzungen mit Nazis, was die Bundesanwaltanschaft zu „kriminellen Vereinigungen“ aufbläht und sogar den Vorwurf des versuchten Mordes konstruiert. Die Zahl der in deutschen Gefängnissen inhaftierten Antifas ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Maja, eine offen rechtswidrig nach Ungarn ausgelieferte non-binären antifaschistische Person aus Jena, wurde Anfang Februar in Budapest zu acht Jahren Haft unter schwersten Bedingungen verurteilt.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Prozesse gegen Antifaschist*innen und über die Haftsituation. Im Anschluss schreiben wir gemeinsam Postkarten an die politischen Gefangenen. Wir sind alle Antifa!
Weitere Infos unter https://alle-antifa.org/

Rund um den 18.3. finden noch zwei weitere Veranstaltungen statt:
Sonntag, 22. März – 14.00 Uhr – Marktplatz Mannheim: Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen
Sonntag, 22. März – 19.00 Uhr – ASV Mannheim: Vortrag „Free all Antifas!“

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6.3.: Antifa Siempre mit Input „Feminismus weltweit“

Es ist wieder soweit: Am Freitag, 6. März 2026 ist das nächste Antifa Siempre. Der monatliche Offene Infoabend der AIHD, der immer am 1. Freitag im Monat stattfindet, beginnt um 20 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Das Antifa Siempre soll einen Ort für antifaschistische Vernetzung und Austausch für Einzelpersonen und Gruppen schaffen: Nach einem inhaltlichen Input ist Raum für Diskussionen zu aktuellen Themen. Bei kühlen Getränken lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen und wollen miteinander ins Gespräch kommen. Zum Auftakt gibt es diesmal den Input „Feminismus weltweit“.

Der 8. März wird seit über 100 Jahren als feministischer Kampftag begangen und ist in vielen Staaten ein offizieller Feiertag. Weltweit finden zahllose kämpferische Großdemonstrationen und andere Veranstaltungen statt, die feministische Forderungen sichtbar machen. Dabei unterscheiden sich die Schwerpunkte enorm und stellen verschiedene patriarchale Unterdrückungsmuster in den Mittelpunkt, die die Lebensrealitäten von FLINTA* vor Ort besonders prägen. Im Input wollen wir einen Blick auf feministische Bewegungen in mehreren Ländern werfen und im Anschluss gemeinsam diskutieren, wie wir unsere Kämpfe weltweit verbinden können.

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Rassismus tötet. Nazis töten. Hanau war kein Einzelfall.

Am 19. Februar veröffentlichten wir zusammen mit Seebrücke Heidelberg einen Kommentar zum System hinter rechten Morden.

Say their names! Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin und zuletzt am 10. Januar 2026 Ibrahim Akkuş.

Das sind die Namen derer, die durch den Anschlag in Hanau heute vor sechs Jahren, am 19. Februar 2020, von einem rassistischen Täter ermordet worden sind. Heute terrorisiert und verfolgt der Vater des Täters weiterhin die Hinterbliebenen und Angehörigen und die Tat ist immer noch nicht aufgeklärt. Warum war beispielsweise der Notausgang in der „Arena Bar“ verschlossen? Warum gingen die meisten der abgesetzten Notrufe bei der Polizei nicht durch, obwohl die Leitung frei war?

Warum wurden die Betroffenen von der Polizei teilweise über 3 km allein und zu Fuß zur nächsten Polizeiwache geschickt, obwohl der Täter noch nicht gefasst war?

Der Mörder war den Behörden lange vor dem Anschlag bekannt – er fiel bereits zuvor durch Körperverletzung auf und sein rassistisches und rechtsradikales Manifest war öffentlich im Internet einsehbar. Warum können Rechte, die ihre Vernichtungsfantasien öffentlich verbreiten und bereits zeigten, dass sie bereit sind, physische Gewalt auch umzusetzen, dennoch legal Waffen besitzen?

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23.2.: Fantifa – der FLINTA*-only-Abend

Am Montag 23. Februar 2026 ist das nächste Fantifa – der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck. Diesmal starten wir zunächst mit einem Bring and Share Buffet: Ob Salat, Pizzaschnecken oder Muffins – bringt gerne was Leckeres mit! Danach starten wir in eine Diskussion zum Thema „FLINTA* in linken Räumen“. Wie immer fängt es um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, Heidelberg) an. Die Veranstaltung ist FLINTA* only.

Antisexistischer Anspruch und Wirklichkeit stimmen in linken Kontexten leider nicht überein. Patriarchales Verhalten wie Mansplaining, das Unsichtbarmachen von FLINTA* oder die Erwartung an diese, den überproportionalen Anteil bei Reproduktionsarbeiten zu übernehmen, sind auch in Räumen mit feministischem Anspruch präsent.
Gleichzeitig erzeugt es manchmal Druck, wenn politische Gruppen FLINTA* nach außen hin sichtbarer machen wollen und sie deshalb beispielsweise oft als Redner:innen anfragen.
In der Diskussion wollen wir unsere Erfahrungen austauschen und überlegen, welche Formen von gegenseitigem Support und FLINTA*-only-Freiräumen uns helfen können, uns zu bestärken, patriarchale Muster aufzubrechen und queerfeministische Praxis zu entwickeln.

Mit dem FLINTA* only-Abend „Fantifa“ wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein!
Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!
Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

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17.2.: Vortrag „Debanking und die Folgen für die Rote Hilfe“

Am Dienstag, 17. Februar 2026 organisieren wir gemeinsam mit der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim den Info- und Filmabend „Debanking und die Folgen für die Rote Hilfe e. V.“ Beginn ist um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Ende 2025 ging die Information durch alle Medien: Direkt nacheinander kündigten die Sparkasse Göttingen und die GLS der Roten Hilfe e. V. sämtliche Konten. Sachliche Gründe gaben beide Banken nicht an. Die Kündigungen erfolgten kurz nach der US-Terrorlistung von „Antifa Ost“ – und die Banken fürchten offenbar Restriktionen im internationalen Finanzwesen, vor allem per SWIFT. Auch andere linke Organisationen sind von Debanking wegen politischer Entscheidungen der USA betroffen. Eine Eilklage gab der Roten Hilfe e. V. recht: Die Kündigung durch die Sparkasse war rechtswidrig. Trotz dieses Teilerfolgs bleibt die Lage schwierig. Was ist der Hintergrund des Debankings? Wie geht es jetzt weiter? Wie kann die Rote Hilfe e. V. jetzt unterstützt werden?

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15.2.: Input „Strategien gegen den AfD-Wahlkampf“

Am Sonntag, 15. Februar 2026, machen wir nicht nur leckere Küfa, sondern wollen danach noch mit euch den Input „Solidarität statt rechte Hetze: Strategien gegen den AfD-Wahlkampf“ hören und diskutieren:
Der AfD-Wahlkampf läuft auf Hochtouren, gleichzeitig aber auch die antifaschistischen Gegenproteste auf der Straße und verschiedene Kampagnen gegen die rechte Hetze.
Welche Strategien gibt es aktuell – und wie erfolgversprechend und zielführend sind sie? Wie können wir hier in der Region dem Wahlkampf der AfD effektiv etwas entgegensetzen, ohne dabei die „Parteien der Mitte“ aus dem Blick zu verlieren, die viele Forderungen der AfD übernehmen?
Also kommt am Sonntag, 15. Februar ins Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt): Ab 19 Uhr gibt es leckeren Bulgursalat, um 20 Uhr wollen wir mit dem Input und Diskussion starten.
AfD stoppen! Keine Halle! Keine Straße! Keine Normalität!

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