Nacht zum 1. Mai – zum 30. Mal burschifrei! Nachbericht zur feministischen und antifaschistischen Vorabenddemo am 30.4.2026

Mit 350 Menschen sind wir kämpferisch in den 1. Mai gestartet. Die feministische und antifaschistische Vorabenddemo fand in diesem Jahr unter dem Motto „Burschis in den Neckar fegen!“ statt, womit wir an feministische Traditionen der Walpurgisnacht sowie an antifaschistische Traditionen in Heidelberg anknüpften: Bis zum Jahr 1996 liefen in Heidelberg am 30. April Burschenschaften und andere Studentenverbindungen zum Fackelmarsch auf, bei dem sie rechte Lieder sangen und immer wieder rassistische Übergriffe verübten. Nachdem die Autonome Antifa Heidelberg dieses braune Treiben zurückschlug, marschierten 1997 keine Burschis mehr auf und der öffentliche Raum wurde stattdessen mit linken Inhalten gefüllt. Somit feierten wir in diesem Jahr ein Jubiläum: Nacht zum 1. Mai – seit 30 Jahren burschifrei! 

Nach einer Auftaktkundgebung an der Stadtbücherei zog die Demo lautstark  durch die Poststraße, über den Bismarckplatz, durch die Hauptstraße bis zum Uniplatz, wo bei einer Zwischenkundgebung die aneinandergereihten Transparente ein starkes Bild ergaben. Die abwechslungsreichen Redebeiträge befassten sich sowohl mit dem grundlegenden reaktionären Geist aller Studentenverbindungen als auch explizit mit Heidelbergs Nazi-Burschenschaft Normannia. Diese hatte 2020 nach einem antisemitischen Übergriff auf ihrem Haus, der größere Wellen schlug, ihre aktive Studierendenschaft aufgelöst und fiel in einen Dornröschenschlaf. Da kleinere Änderungen an ihrem Internetauftritt darauf hindeuten, dass sie sich aktuell zu berappeln versucht, statteten wir ihr im Rahmen der Vorabenddemo mal wieder einen Besuch auf dem Schlossberg ab, um klar zu machen, dass wir bereit stehen, um das zu verhindern. Dort angekommen saßen tatsächlich zwei Burschis in Couleur auf dem Balkon der Villa Stückgarten, die von einem massiven Polizeiaufgebot bewacht wurde. Wir haben schon öfter gezeigt, dass unsere antifaschistischen Interventionen der Nazi-Verbindung ordentlich zusetzen können und werden alles dafür tun, dass die Normannia am Boden bleibt! 

Wie bereits im letzten Jahr beendeten wir unsere Demo im Anschluss auf dem Karlsplatz, wo sich die Turnerschaft Ghibellinia und die Burschenschaft Allemannia wieder in ihren Häusern verschanzt hatten, und beschallten die Villen auf dem Schlossberg noch einmal mit feministischen, antifaschistischen und Anti-Burschi-Parolen. 

Im Anschluss an die Demo kam es bei einer weiteren Aktion noch zu Schikanen der Staatsgewalt: Seit die Burschenschaften in Heidelberg am 30. April keine rechten Lieder mehr auf dem Marktplatz singen, wird der Mai von einigen Antifaschist*innen mit der Internationalen und weiteren Arbeiter*innenliedern begrüßt – auch um zu mahnen an die öffentlichwirksame Präsenz, die Rechte und Nazis in den 1990er Jahren in Heidelberg noch hatten und um den Marktplatz zu füllen, damit die reaktionären Männerbünde nie mehr so Fuß fassen können in der Stadt. In diesem Jahr griff die Polizei diesen Brauch an: Schnell standen drei Wannen auf dem Marktplatz, deren mit Schlagstöcken und Pfefferspray ausgerüstete Besatzung Macht demonstrieren wollte. Die Androhung der Personalienaufnahme und einer Anzeige hinderte die Antifaschist*innen nicht daran, das antifaschistische Maiansingen durchzuziehen und mit „Die letzte Schlacht gewinnen wir“ von Ton Steine Scherben selbstbestimmt zu beenden. 

Wir freuen uns schon auf den nächsten 30. April! Kampf dem Faschismus!

Im Folgenden dokumentieren wir alle Redebeiträge, die auf der Demonstration gehalten wurden.

Rede der AIHD bei der Auftaktkundgebung an der Stadtbücherei

Liebe Genoss*innen,

zunächst möchten auch wir als Antifaschistische Initiative Heidelberg euch alle zur heutigen Demo begrüßen. Wir freuen uns, dass so viele Menschen heute hier sind, um ein kämpferisches antifaschistisches und feministisches Zeichen gegen die rechten Männerbünde zu setzen. Damit knüpfen wir an die jahrzehntelangen linken Demonstrationen und Veranstaltungen am Vorabend des 1. Mai an. Denn weiterhin gilt: Burschifrei in den 1. Mai!

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1.5.: Antifa Siempre! mit Input zum Berliner Blutmai

Wie immer am ersten Freitag im Monat ist auch am 1. Mai 2026 Antifa Siempre! – der offene Infoabend der AIHD. Nach der Rückkehr von der 1.-Mai-Demo in Mannheim lassen wir den Tag gemeinsam im Café Gegendruck ausklingen: Passend zum Datum gibt es einen Input zum Berliner Blutmai 1929. Danach stellen wir einige der kommenden antifaschistischen Termine und Veranstaltungen vor. Im Anschluss ist Raum für Vernetzung, Diskussionen und entspanntes Rumhängen bei einem kühlen Getränk. Beginn ist um 20 Uhr.

Seit der 1. Mai im Jahr 1890 erstmalig als Protest- und Kampftag für die Rechte der Arbeiter*innen begangen wurde, war er immer wieder staatlicher Repression ausgesetzt. 1929 steigerten sich die polizeilichen Angriffe zu einem Blutbad, als der sozialdemokratische Polizeipräsident Karl Zörgiebel alle Demonstrationen am 1. Mai verboten hatte. Die KPD rief dennoch zu Protestzügen auf und die Arbeiter*innen nahmen sich die Straße. Am Nachmittag des 1. Mai setzte die Polizei nicht nur Knüppel, sondern auch zunehmend Schusswaffen ein, griff wahllos nicht nur Demonstrierende, sondern auch Passant*innen an und erschoss sogar mehrere Anwohner*innen in ihren Wohnungen. Die staatlichen Gewaltexzesse dauerten noch zwei Tage an. Dutzende Arbeiter*innen wurden von den enthemmten Einsatzkräften ermordet. Trotz anhaltender Empörung gab es staatlicherseits keine Untersuchung der Vorfälle – stattdessen aber eine neue Repressionswelle gegen die kommunistische Bewegung.

Bei unserem Input wollen wir einen Blick auf das mehrtägige polizeiliche Massaker werfen, das als Berliner Blutmai in die Geschichte einging.

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Heraus zum 1. Mai: Zuganreise nach Mannheim

Seit über 100 Jahren wird der 1. Mai als Arbeiter*innenkampftag begangen. Wir fahren dieses Jahr wieder nach Mannheim und nehmen dort im antikapitalistischen Block an der DGB-Demo und im Anschluss an der revolutionären 1. Mai-Demonstration teil – um für linke solidarische Gegenentwürfe zu den ausbeuterischen und unterdrückerischen kapitalistischen Verhältnissen zu kämpfen.

Treffpunkt für die gemeinsame Zuganreise nach Mannheim ist um 9:10 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg (vor dem Haupteingang unter der großen Bahnhofsuhr).

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30.4.: Feministische Antifa-Demo „Burschis in den Neckar fegen!“

Auch am 30. April 2026 gibt es wieder eine antifaschistische Vorabend-Demo: Unter dem Motto „Burschis in den Neckar fegen! Feministisch und antifaschistisch in den 1. Mai“ rufen wir gemeinsam mit Seebrücke, SJD – Die Falken, VVN-BdA, ROSA Hochschulgruppe und Linksjugend [’solid] dazu auf, uns gemeinsam die Straße zu nehmen! Treffpunkt ist um 19 Uhr an der Schwanenteichanlage/Stadtbücherei Heidelberg.

Im Vorfeld gaben wir dem Kommuninfo Mannheim ein Interview dazu. Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur Demo.

Burschis in den Neckar fegen! Feministisch und antifaschistisch in den 1. Mai!

Burschenschaften und andere Studentenverbindungen fallen immer wieder durch Angriffe gegen Jüd*innen, rassifizierte Menschen, FLINTA* und Queers auf. Diese Angriffe sind in der korporierten Welt keine erstaunlichen Einzelfälle, sondern regelmäßiger Ausdruck der Ideologie der reaktionären Männerbünde. In Heidelberg prägte den Vorabend zum 1. Mai jahrelang ein Fackelmarsch der Korporationen, bei dem rechte Lieder gesungen und massenhaft rassistische Übergriffe verübt wurden – bis die Autonome Antifa Heidelberg das braune Treiben 1997 zurückschlug. Seitdem füllen wir am Abend des 30. April den öffentlichen Raum mit linken Inhalten. Wie schon in den vergangenen Jahren nehmen wir uns auch 2026 die Straße und halten Heidelberg mit einer feministischen und antifaschistischen Vorabenddemo burschifrei!

Die Studentenverbindungen klammern sich an jahrhundertealte Strukturen des Patriarchats. Wir werden in der Walpurgisnacht klar machen, dass wir diese zerschlagen werden. Denn wir sind die Enkel*innen der Hexen, die sie nicht verbrennen konnten! Burschis in den Neckar fegen!

2020 kam es zu einem brutalen antisemitischen Übergriff auf dem Haus der Burschenschaft Normannia, bei dem die Korporierten einen Gast, der jüdische Vorfahren hat, mit Gürteln verprügelten und mit Geld bewarfen. Sechs Jahre später versucht die Rechtsaußen-Verbindung, sich neu zu formieren. Aber wir werden zu ihrem Haus ziehen und klar machen: Es wird kein neues Kapitel der Nazi-Burschenschaft in Heidelberg geben!

Die Demo startet am 30. April 2026 um 19 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Stadtbücherei Heidelberg. Im Anschluss gibt’s vegane Küfa im Café Gegendruck. Feministisch und antifaschistisch in den 1. Mai!

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27.4.: Fantifa mit feministischem Pubquiz (FLINTA* only)

Am Montag, 27. April 2026 ist wieder Fantifa, der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck, diesmal mit feministischem Pubquiz. Beginn ist um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt; leider nicht barrierearm). Die Veranstaltung ist FLINTA* only!

Diesen Monat laden wir euch zum Rätseln ein: bei leckerem veganem Essen veranstalten wir ein feministisches Pubquiz! Gespielt wird in Kleingruppen, dabei achten wir vor Beginn darauf, dass alle eine Bande finden und keine*r alleine spielen muss.

Das Fantifa** findet diesen Monat im Rahmen des antifaschistischen Semesterstarts Organize! statt. Mit diesem wollen wir dir zu Beginn des Sommersemesters erleichtern, Gruppen kennenzulernen und dich mit Menschen zu vernetzen, die für das gute Leben kämpfen. Denn gemeinsam sind wir stärker, also bildet euch, bildet andere, bildet Banden! Organize!

Alle Termine des antifaschistischen Semesterstarts von 17. April bis zum 17. Mai 2026 findest du auch unter sofo-hd.de/organize.

**Fantifa – jeden vierten Montag im Monat! Mit dem FLINTA* only-Abend wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein!

Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!

Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

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26.4.: Input zur Burschenschaft Normannia und Küfa

Im Vorfeld der antifaschistischen und feministischen Vorabenddemo zum 1. Mai, bei der wir am 30. April 2026 ab 19 Uhr unter dem Motto „Burschis in den Neckar fegen!“ auf die Straße gehen werden, organisieren wir noch einen Infoabend zur Burschenschaft Normannia: Am Sonntag, 26. April 2026 gibt es nicht nur leckere Küfa der AIHD, sondern auch einen Input zu dieser faschistischen Burschenschaft, die vor knapp sechs Jahren bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Küfa beginnt wie jeden Sonntag um 19 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt), um 20 Uhr startet der Input.

Am 28. August 2020 kam es zu einem antisemitischen Übergriff auf dem Haus der Burschenschaft Normannia: Ein Mitglied der Landsmannschaft Afrania wurde von den Burschenschaftern, nachdem er erzählt hatte, dass er eine jüdische Großmutter hat, mit Gürteln verprügelt und mit Geld beworfen. In Folge des Vorfalls nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf und die Normannia löste ihre Aktivitas, die aktive Studentenschaft, auf. Das Verfahren war geprägt von Schweigen und Lügen seitens der Burschenschafter und im Urteil wurde das politische Motiv nicht anerkannt.

Die Normannia war Mitglied im Verband „Deutsche Burschenschaft“, der 2011 einen Ariernachweis für seine Mitglieder einführte. Sie war seit vielen Jahren bekannt für das „Rumgehitlere“ auf ihrem Haus, beliebte Location für rechtsradikale Veranstaltungen und hat unter anderem Mitglieder der Identitären Bewegung in ihren Reihen. Diese waren 2019 am Angriff auf das linke Zentrum „Ewwe longt´s“ in Mannheim beteiligt.

Seit 2020 gibt es in Heidelberg zwar keine studierenden Normannen mehr, aber die Nazi-Burschenschaft ist damit nicht aufgelöst. Und aktuell hofft sie offenbar, dass genug Gras über den antisemitischen Angriff gewachsen ist und sie die Burschenschaft wiederbeleben kann. Sollte sie versuchen, ein neues Kapitel zu starten, stehen wir bereit, um das zu verhindern! Dafür wollen wir das Wissen über die Burschenschaft Normannia – auch im Hinblick auf die feministische und antifaschistische Vorabenddemo zum 1. Mai – mit einem Input bei der Küfa mal wieder auffrischen. Ab 19 Uhr gibt´s veganes Essen, um 20 Uhr den Input.

„Ich fasse es nicht, dass es der Antifa […] offenbar in kürzester Zeit gelungen ist, jahrzehntelang gewachsene Freundschaften völlig unnötig zu zerstören.“ – Götz Goebel, Alter Herr der Burschenschaft Normannia über deren Niedergang

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20.4.: Canva-Workshop

Schon am Montag, 20.4. ist unsere nächste Veranstaltung beim antifaschistischen Semesterstart Organize! Gemeinsam mit der Seebrücke Heidelberg organisieren wir ab 19 Uhr im Haus der Christuskirche Zähringer Str. 26, HD-Weststadt) eine Einführung in Design mit canva.

Ein Workshop für alle, die sich fragen: Wie zur Hölle gestalte ich ein Sharepic ohne fünfzehn rosa Delfine und Comic Sans? Der Workshop vermittelt die wichtigsten Grundlagen, um mit Canva übersichtliche und ansprechende Sharepics, Plakate und Flyer für Demos und Veranstaltungen oder auch andere kreative Dinge, wie zum Beispiel Sticker, zu gestalten. Darüber hinaus werden wir uns auch damit befassen, wie du Bilder und anderes Layout-Material finden kannst.

Wir wollen das Gelernte gleich ausprobieren, deswegen bringt eure Laptops mit und meldet euch gerne schonmal online kostenlos auf Canva an. An Handy und Tablet funktioniert Canva auch, ist allerdings sehr umständlich.

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19.4.: Antifa-Wanderung

Als zweite Veranstaltung im Rahmen des antifaschistischen Semesterstarts Organize! findet am Sonntag, 19.4.2026 eine antifaschistische Wanderung statt, die wir gemeinsam mit der VVN-BdA veranstalten. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Hans-Thoma-Platz in Handschuhsheim.

Die dreieinhalbstündige antifaschistische Wanderung geht über die umliegenden Berge in die Altstadt. An historisch bedeutenden Plätzen gibt es bei einer Pause Informationen zu einzelnen Aspekten des NS-Faschismus in Heidelberg, aber auch zu antifaschistischem Widerstand. Die Route umfasst etwa 7 Kilometer und 350 Höhenmeter. Für die Waldwege ist stabiles Schuhwerk sinnvoll. Im Anschluss lassen wir den Abend bei der Küfa im Café Gegendruck ausklingen.

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17.4.: Film „Solidarität verbindet – 100 Jahre RH“

Zum Auftakt des antifaschistischen Semesterstarts Organize! zeigen wir gemeinsam mit der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim und der Seebrücke Heidelberg den Film “Solidarität verbindet – 100 Jahre Rote Hilfe“. (2024, 109 min). Los geht’s um 19 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Zum 100-jährigen Bestehen der Roten Hilfe erschien der Film „Solidarität verbindet — 100 Jahre Rote Hilfe“, der sich der Geschichte und Gegenwart der Solidaritätsarbeit widmet. Beginnend bei der Roten Hilfe Deutschlands in der Weimarer Republik und in der Illegalität während des NS-Faschismus, schlägt der Film einen Bogen über die Neugründung von Rote-Hilfe-Strukturen in den frühen 1970er-Jahren bis zur heutigen Roten Hilfe e. V. Beispielhafte Repressionsfälle zeigen Aktionsfelder aus diesen Phasen auf und nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: In Interviews kommen linke Aktivist*innen aus unterschiedlichen Bewegungen zu Wort, die angeklagt oder inhaftiert wurden und solidarische Unterstützung erfuhren, ebenso wie Rote-Hilfe-Mitglieder, die die Prozesse begleiteten und Kampagnen organisierten. Dabei wird deutlich, dass Unterstützungspraxis, Themen und politische Schwerpunkte einige Kontinuitäten, aber auch Änderungen und Brüche erfahren haben. Als roter Faden zieht sich die praktische und organisierte Solidarität durch alle Jahrzehnte.

Filminfos und Trailer unter https://rote-hilfe.de/kampagnen/100-jahre/film-solidaritaet-verbindet-100-jahre-rote-hilfe

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Antifa-Semesterstart Organize! vom 17.4. bis 17.5.

Auch im Sommersemester 2026 veranstalten wir wieder gemeinsam mit anderen Gruppen Organize! – ein vollgepacktes Veranstaltungsprogramm vom 17. April bis 17. Mai. Mit dem antifaschistischen Semesterstart “Organize” wollen wir dir zu Beginn deines Studiums oder neuen Semesters erleichtern, Gruppen kennenzulernen und dich mit Menschen zu vernetzen, die für das gute Leben kämpfen. Denn gemeinsam sind wir stärker, also bildet euch, bildet andere, bildet Banden! Organize! Alle Termine sind in der Übersicht auf https://sofo-hd.de/dyn/organize und im ersten Post auf insta. Hier sind nur die Termine, die wir (mit)veranstalten:

17.04.26 – 19.00 Uhr: Film „Solidarität verbindet – 100 Jahre Rote Hilfe“

Ort: Café Gegendruck; veranstaltet von Rote Hilfe HD/MA, AIHD und Seebrücke

18.04.26 – 13-17 Uhr: Straßenfest von SJD – Die Falken Heidelberg auf dem Emmertsgrund

Ort: Emmertsgrundpassage; mit Infoständen von AIHD und vielen anderen

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