26.1.: Fantifa – der FLINTA*-only-Abend

Am Montag, 26. Januar 2026 ist um 19 Uhr wieder Fantifa, der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt) – diesmal mit feministischem Bücher*-Austausch.

In gemütlicher Runde können wir uns zu unseren liebsten feministischen Lektüren* austauschen. Hat eine Lektüre dein Denken nachhaltig geprägt? Möchtest du eine bestimmte Stelle daraus vorlesen? Schnapp dir dein Buch und komm vorbei! Du hast kein thematisch passendes Lieblingsbuch? Dann kannst du gerne Medien anderer Form vorstellen, sei es ein Film, ein Podcast o.ä. Selbstverständlich kannst du aber auch vorbeikommen, ohne etwas vorzustellen. Dazu gibt es warmes veganes Essen auf Spendenbasis.

Mit dem FLINTA* only-Abend „Fantifa“ wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein! Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!

Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

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Neue Anquatschversuche des „Verfassungsschutzes“: Erklärung der Roten Hilfe HD/MA

Der Inlandsgeheimdienst ist wieder auf Anwerbetour in der Region: Am 22. Januar 2026 kam es wieder zu Anquatschversuchen des sog. Verfassungsschutzes (VS), die auf der Suche nach Informant*innen sind.

Der eine Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag in einem Nachbarort von Heidelberg und lief nach einem recht typischen Muster dieser VS-Besuche ab. Zwei Männer klingelten an der Tür einer linken Aktivistin und stellten sich als Mitarbeiter des Landes Baden-Württemberg vor. Einer trug eine eckige blaue Brille und eine hellbraune Jacke und führte das Gespräch. Sein Kollege mit dunkelbraunem Bart und dunkelgrauer Steppjacke hielt sich eher im Hintergrund. Das Auto, mit dem sie gekommen waren, hatte Mannheimer Kennzeichen.

Mit Anspielungen auf Details aus ihren Lebensumständen machten die beiden Schnüffler deutlich, dass sie die Betroffene schon länger überwachten. Sie verwiesen auf ihr politisches Engagement und erklärten, dass sie sich gerne mit ihr über ihre politische Meinung unterhalten würden, weil sie die „Weltsicht“ von jungen politischen Aktivist*innen interessieren würde. Als die Betroffene dieses Gesprächsangebot entschieden ablehnte, boten die beiden Geheimdienst-Mitarbeiter ihr noch Bezahlung für ihre Spitzeldienste an, was die Betroffene erneut klar zurückwies und das Gespräch sofort beendete, indem sie die Tür schloss.

Die Betroffene reagierte genau richtig, indem sie diesen Anquatschversuch sofort beendete und öffentlich machte.

Wie oft bei den Umtrieben des Inlandsgeheimdiensts war dieser Besuch kein Einzelfall: Ebenfalls am 22. Januar wurde eine weitere Person im Raum Heidelberg von den Schnüfflern aufgesucht, und auch sie beendete das Gespräch sofort.

Denn egal ob Cops oder „Verfassungsschutz“: Keine Aussagen gegenüber den Repressionsorganen! Informiert eure Genoss*innen, die Rote Hilfe und die gesamte Szene, denn ein Hausbesuch kommt selten allein:

Immer wieder versuchen staatliche Behörden, politisch aktive Menschen für eine Mitarbeit anzuwerben. Ziel der Anquatschversuche ist es, Informationen über politische Initiativen und linke Strukturen zu gewinnen. Anquatschversuche kommen in der Regel unerwartet, da die Behörden es darauf anlegen, die Betroffenen zu überrumpeln und zu verunsichern. Umso wichtiger ist es, sich gezielt auf einen möglichen Kontaktversuch vorzubereiten! Einige Informationen und Tipps gibt es unter https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch

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24.1. in Mannheim: Defend Rojava!

Seit Jahren ist Rojava, die kurdische Selbstverwaltungsregion in Nordostsyrien, ein zentraler Bezugspunkt für linke Bewegungen weltweit: Das Rätemodell des demokratischen Konföderalismus mit selbstorganisierten Basisstrukturen, die Gleichberechtigung der Geschlechter und aller kulturellen und religiösen Gruppen und die ökologische und soziale Revolution waren immer durch Angriffe islamistischer Milizen und der Türkei bedroht. Die kurdischen Frauen*- und gemischten Milizen YPJ und YPG, unterstützt von Internationalist*innen, haben jahrelang Abwehrkämpfe gegen den Daesh („Islamischer Staat“) und gegen seine türkischen Verbündeten geführt und die Revolution in Rojava verteidigt.

Die aktuellen Angriffe der Truppen der neuen islamistischen Regierung Syriens, die Massaker an der kurdischen Bevölkerung verüben und die selbstverwalteten Kantone in Rojava zerschlagen wollen, stellen eine Bedrohung ganz neuen Ausmaßes dar. Es ist an uns, an der Seite der Kurd*innen zu stehen: Stoppt die Massaker! Verteidigt die Revolution in Rojava!

Kommt am 24. Januar 2026 zur Demo in Mannheim: Defend Rojava!

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1.500 Menschen gegen die AfD und den Auftritt von Markus Frohnmaier

Am 19.01.2026 war der rechtsradikale Ministerpräsidentschaftskandidat der AfD Markus Frohnmaier im Rahmen seiner Landtagswahlkampftour in Heidelberg. Seinem Auftritt im Bürgerhaus Bahnstadt stellten sich 1.500 Menschen entgegen. Auf dem Gadamerplatz fanden drei Gegenkundgebungen statt: eine Antifa-Kundgebung, eine des Queerfeministischen Kollektivs Heidelberg und eine des Bündnisses Kein Schritt nach Rechts. Auf ersterer Kundgebung gab es Redebeiträge von der AIHD, der Seebrücke Heidelberg, den Falken Heidelberg, der linksjugend (’solid) Heidelberg und der VVN-BdA Heidelberg. Der ursprünglich angedachte Einlass zur Veranstaltung wurde schnell blockiert und so hatten einige AfDler*innen Schwierigkeiten, den Eingang zu finden, was sich in lautem Rumgejapse äußerte. Die Besucher*innen der AfD-Veranstaltung mussten über die gesamte Dauer lautstarke Parolen und ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen. Zunächst wollte die Polizei, die die Veranstaltung bewachte, kritische Beobachter*innen nicht in die angeblich öffentliche Veranstaltung einlassen. Nach längeren Diskussionen hörten die Cops damit auf, die Menschen, die in den Saal wollten, in Nazis und Gegendemonstrant*innen einzuteilen und überließ diese Aufgabe dem Begrüßungskomitee aus Malte Kaufmanns Töchtern, Albert Maul und den aggressiv auftretenden „Securities“ der Nazi-Partei. Letztere warfen im Anschluss einige Menschen gewaltsam aus dem Saal. Die Stadtteilvereine möchten wir ermutigen, den regelmäßigen Ausschluss der Öffentlichkeit bei solchen AfD-Veranstaltungen zum Anlass zu nehmen, gegen die Nutzung ihrer Räume durch die AfD vorzugehen. Denn aktuell müssen sie an alle Parteien für öffentliche Veranstaltungen vermieten, für nicht-öffentliche Veranstaltungen jedoch nicht.

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19.1.: Gegen die AfD-Veranstaltung mit Frohnmaier!

Am 19. Januar 2026 möchte die AfD in Heidelberg im Bürgerhaus Bahnstadt im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl mit einer Veranstaltung mit hochrangigem Besuch für sich werben: Der rechtsradikale Ministerpräsidentschaftskandidat Markus Frohnmaier ist angekündigt. Dagegen finden verschiedene Proteste statt. Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen rufen wir dazu auf, sich der rechten Hetze am 19. Januar 2026 um 18 Uhr bei unserer Kundgebung auf dem Gadamerplatz entgegenzustellen!

Frohnmaier ist stellvertretender Landesvorsitzender der AfD, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und gilt als Gründer der „Jungen Alternativen“ in Baden-Württemberg. Innerhalb der Partei gehört er zu den Hardlinern, war außerdem Mitglied der antimuslimisch-rassistischen Organisation „German Defence League“ und beschäftigte im Bundestag bereits mehrere auffällige Nazis, zum Beispiel Manuel Ochsenreiter, bis dieser wegen Anstiftung zu schwerer Brandstiftung abtauchte. Zu seinen Positionen gehört ein totales Einreiseverbot für Muslim*innen in die EU und ein wirtschaftsliberaler „Volkskapitalismus“, in dem unter anderem Ausländer*innen keine Sozialleistungen empfangen sollen und Arbeitslosengeld zurückgezahlt werden muss. Rechte wie Frohnmaier hetzen so die Bevölkerung gegen Migrant*innen auf, um gleichzeitig durch Sozialabbau die Lebensumstände der Meisten zu verschlechtern. Politischen Gegner*innen wünschte Frohnmaier bereits unter anderem sexualisierte Gewalt und bezeichnete Taten wie den Nazi-Mord 2018 in Chemnitz als „Bürgerpflicht“.

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Lesung „Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“

Am Mittwoch, 21. Januar 2026 laden wir und ROSA-Hochschulgruppe gemeinsam zur Lesung und Buchvorstellung mit Clara Tempel ein: „Politische Geborgenheit – Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“ ist 2025 im Verlag Graswurzelrevolution erschienen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Geborgenheit wird oft im Privaten verortet: In Wohn- und Kinderzimmern, im Mutterleib, im Schneckenhaus. Doch was wäre, wenn sie viel politischer ist, als wir denken? Die Flensburger Aktivistin und Autorin Clara Tempel ist zu Gast in Heidelberg und stellt ihr soziologisch-philosophisches, wissenschaftlich-aktivistisches Wort- und Bilderbuch „Politische Geborgenheit: Vor*ankommen in Sozialen Bewegungen“ vor.

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in unserer politischen Arbeit und kann dazu beitragen, dass wir langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig müssen wir sie auch immer wieder kritisch hinterfragen, weil sie eingebettet in gesellschaftliche Machtgefüge ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht. Das Buch wirft einen feministischen Blick auf Herkünfte und Zukünfte von Geborgenheit.

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13.1.: Vortrag „Free Maja! Der Budapest-Komplex“

Gemeinsam mit der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim veranstalten wir am Dienstag, 13. Januar 2026 den Vortrag „Free Maja! Der Budapest-Komplex: Repression gegen Antifas“. Los geht’s um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, HD-Altstadt).

Der Budapest-Komplex ist der ausuferndste internationale Repressionsangriff gegen die antifaschistische Bewegung seit Jahrzehnten. Hintergrund sind die antifaschistischen Proteste gegen das NS-verherrlichende Großevent „Tag der Ehre“ im Februar 2023 in Budapest. Am Rand kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstrant*innen und Faschos, wobei mehrere Nazis verletzt wurden. Das war Auslöser für eine gewaltige Repressionsoffensive des ungarischen Staates – mit engagierter Schützenhilfe durch die deutschen Repressionsorgane, die mit ihrem brutalen Vorgehen die antifaschistische Bewegung einschüchtern wollen.

Einer der schockierenden Höhepunkte ist der Fall von Maja aus Jena: Die non-binäre Person wurde von der deutschen Polizei verhaftet und im Juni 2024 in einer offen rechtswidrigen Nacht-und-Nebel-Aktion an das queerfeindliche und trans*phobe Ungarn ausgeliefert. Im Prozess, der seit Frühjahr 2025 läuft, drohen bis zu 24 Jahre Haft für die vorgeworfenen antifaschistischen Aktionen. Gegen die menschenverachtenden Haftbedingungen in Budapest und vor allem gegen die anhaltende Isolation trat Maja im Sommer wochenlang in Hungerstreik. Am 22. Januar 2026 wird vor dem Landgericht Budapest mit der Urteilsverkündung gerechnet.

Parallel laufen auch mehrere Prozesse im Budapest-Komplex vor deutschen Gerichten: Ende September 2025 wurde Hanna aus Nürnberg zu fünf Jahren Haft verurteilt, obwohl es keinerlei Beweise gab, dass sie auch nur in Ungarn war. Seit dem 25. November läuft in Dresden ein Großprozess gegen sieben Antifaschist*innen, in dem einigen auch vorgeworfen wird, an den Auseinandersetzung im Februar 2023 in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Und gerade am Tag unseres Vortrags – am 13. Januar 2026 – beginnt morgens der nächste Budapest-Prozess in Düsseldorf, in dem sechs Genoss*innen angeklagt sind.

Aus diesem Anlass wollen wir einen Überblick über den Budapest-Komplex, die bisherigen Entwicklungen und die aktuellen Prozesse geben.

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2.1.: Antifa Siempre mit antifaschistischem Jahresrückblick

Am 2. Januar 2026 ist ab 20 Uhr wieder Antifa Siempre – der Offene Infoabend der AIHD im Café Gegendruck. Diesmal gibt es Küfa (Küche für alle) und einen antifaschistischen Jahresrückblick.

Das Jahr 2025 war prall gefüllt: Aktionen gegen die AfD und gegen die CDU, feministische und antirassistische Demos in Heidelberg und Anreisen zu Demos in umliegenden Städten, Beteiligung an der Pride, Pressearbeit zu Nazistrukturen in der Region, antifaschistische Geschichtsarbeit zu Sophie Berlinghof und Stadtrundgänge zu Heidelberg in der NS-Zeit, eine Vortragsreihe zu Repression gegen Antifas, der antifaschistische Semesterstart „Organize“, Veranstaltungen zu einer breiten Palette von antifaschistischen, antirassistischen und queerfeministischen Themen und das monatliche Antifa Siempre – die Liste könnte noch ewig fortgesetzt werden. 

Und genau das wollen wir beim Antifa Siempre am 2. Januar gemeinsam mit euch machen: bei leckerem veganem Essen gibt es einen Rückblick auf die antifaschistische Arbeit 2025 und einen Ausblick, was 2026 an Aktivitäten und Schwerpunkten ansteht.

Das Antifa Siempre ist der regelmäßige öffentliche Infoabend der Antifaschistischen Initiative Heidelberg. Er findet jeden ersten Freitag im Monat um 20 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2) statt. Das Antifa Siempre soll einen Ort für antifaschistische Vernetzung und Austausch für Einzelpersonen und Gruppen schaffen: Nach einem inhaltlichen Input ist Raum für Diskussionen zu aktuellen Themen. Bei kühlen Getränken lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen und wollen miteinander ins Gespräch kommen.

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Internationale Neonazi-Umtriebe des Wieslocher „PikAss“-Geschäftsführers offengelegt

Am 28. Dezember 2025 verschickten wir die folgende Pressemitteilung:

Internationale Neonazi-Umtriebe des Wieslocher „PikAss“-Geschäftsführers offengelegt

Vor wenigen Wochen fand das internationale Vernetzungstreffen der Neonazi-Organisation „Hammerskins“ bei Mailand statt, zu dem das Netzwerk klandestin mobilisiert hatte. Zu den wenigen Nazi-Spitzenkadern, die am „European Officers’ Meeting“ teilnahmen, gehörte Wolfgang Benkesser, Geschäftsführer des Tattoo-Studios „PikAss“ in Wiesloch.

Mitte November 2025 versammelten sich rund 500 Neonazis zum (halb)öffentlichen „Hammerfest“ im norditalienischen Lonate Pozzolo, das das 30-jährige Bestehen der rassistischen „Bruderschaft“ „Hammerskins“ feierte. Laut eines ausführlichen Berichts und Fotos der Recherche-Plattform Exif waren hauptsächlich „Fullmembers“ (Vollmitglieder) und „Prospects“ (AnwärterInnen) der Hammerskins vor Ort sowie Nazis aus ihnen nahestehenden Zusammenhängen. Zahlreiche deutsche Mitglieder des faschistischen Netzwerks wurden dort gesichtet, die trotz des 2023 vom Bundesinnenministerium verhängten Verbots ihre Nazi-Umtriebe weiterverfolgten.

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PM: Veranstaltungsort der Stammtische der AfD Heidelberg aufgedeckt!

Am 14. Dezember 2025 veröffentlichten wir die folgende Pressemitteilung:

Veranstaltungsort der Stammtische der AfD Heidelberg aufgedeckt!

In den letzten Jahren war nicht öffentlich bekannt, wo die Heidelberger AfD ihre regelmäßigen Stammtische abhält. Auf ihrer Internetseite schreibt sie: „Leider ist die Demokratie in Heidelberg in einem so schlechten Zustand, dass wir unsere Stammtische in Heidelberg nicht öffentlich bewerben können.“ Mit anderen Worten: Die Heidelberger AfD hat Angst vor antifaschistischem Gegenprotest und/oder kein*e Wirt*in ist bereit, öffentlich dazu zu stehen, dass in ihrem*seinem Lokal am Stammtisch Nazi-Propaganda gedroschen wird!

Am 27.11.2025 hielt die AfD ihren letzten Stammtisch ab. Zu Gast war der EU-Abgeordnete Marc Jongen. Dieser vertritt innerhalb der AfD völkische Positionen, sympathisiert mit der Identitären Bewegung und möchte „traditionelle Familienstrukturen“ und eine „deutsche Nationalkultur“ erhalten, welche von einem „Amoklauf der Moderne“ bedroht seien. 2017 rief er zur „zivilen Wehrhaftigkeit“ gegen die angebliche „Invasion“ von Migrant*innen auf. Beim Stammtisch in Heidelberg habe er von seiner „Arbeit aus dem EU-Parlament“ berichtet.

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