28.3.: Kundgebung „Solidarität mit Dimitris Koufontinas!“

Am Sonntag, 28.3.2021 findet um 16.00 Uhr eine Kundgebung auf dem Marktplatz in Solidarität mit dem griechischen politischen Gefangenen Dimitris Koufontinas statt. Koufontinas befindet sich seit 8. Januar im Hungerstreik, um gegen die schikanöse und offen rechtswidrige Behandlung zu protestieren, der er ausgesetzt ist. Seine zentrale Forderung ist seine Verlegung in ein Athener Gefängnis, in das er nach der gesetzeslage hätte überstellt werden müssen; stattdessen wurde er mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und in ein Hochsicherheitsgefängnis am anderen Ende des Landes verschleppt. Nachdem er vor einigen Tagen auch in Durststreik getreten ist, schwebt er nun in Lebensgefahr – und der Staat zeigt keinerlei Bereitschaft, auf seine Forderungen einzugehen.

Für Sonntag, 28.2.2021 ruft nun die Gruppe ΦΥΤΙΛΙ – fytili (Docht) zu einer Solidaritätskundgebung unter dem Motto „Für Rechtstaatlichkeit in Griechenland – Solidarität mit Dimitris Koufontinas“ um 16 uhr auf dem Marktplatz auf.
Den Aufruf gibt es bei sofo-hd.de.

Heraus auf die Straße – Solidarität mit Dimitris Koufontinas!

Bitte denkt an Masken und die notwendigen Abstände.

Frauenkampftag am 8. März: Die Krise steckt im System! Gemeinsam gegen Kapitalismus und Patriarchat!

Zum 8. März 2021 hat sich wieder ein Frauenkampftagsbündnis gebildet, um gemeinsam mit Kundgebungen, Aktionen und Vorträgen in Heidelberg präsent zu sein. Unter dem Motto „Die Krise steckt im System – Zusammen gegen Kapitalismus und Patriarchat!“ wollen wir feministische Forderungen auf die Straße tragen. Am Montag, 8. März, findet tagsüber eine Kundgebung mit Infostand von 11 bis 17 Uhr statt. Direkt im Anschluss folgt von 17 bis 19 Uhr eine große Abschlusskundgebung mit vielen Reden und Musik – ebenfalls auf dem Uniplatz.

Den Aufruf und weitere Informationen gibt es unter frauenkampftaghd.wordpress.com.

Die Krise steckt im System – Zusammen gegen Kapitalismus und Patriarchat!

Bitte denkt an die notwendigen Infektionsschutzregeln, haltet Abstand und bringt Masken mit.

19. Februar: Ein Jahr nach Hanau – Erinnern heißt Verändern

Ein Jahr nach den Nazimorden am 19. Fabruar 2020 in Hanau finden bundesweit Gedenkaktionen und Veranstaltungen statt. In Kontakt mit der Hanauer Initiative 19. Februar, die zahlreiche Aktivitäten zum Jahrestag organisiert und koordiniert, hat sich auch in Heidelberg das Bündnis „Erinnern Verändern“ aus verschiedenen antirassistischen Gruppen und Organisationen gegründet. Das Bündnis führt in der Woche vom 10. bis 18. Februar Online-Vorträge und -Workshops sowie Kundgebungen durch, und am 19. Februar selbst sind mehrere Kundgebungen geplant:

– 15 bis 16 Uhr: Kundgebung am Anatomiegarten/Hauptstraße, HD-Altstadt
– 15 bis 17 Uhr: Kundgebung am Georgi-Marktplatz, Leimen
– 16 bis 17 Uhr: Abschlusskundgebung auf dem Bismarckplatz Heidelberg

Bei diesen drei Kundgebungen am 19. Februar 2021 wollen wir der Ermordeten gedenken, aber auch klar Konsequenzen einfordern:

Wir klagen an und fordern Taten statt Worte! Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Kundgebung „Solidarität mit den G20-Angeklagten!“ am 28.11.: Bericht und Redebeiträge

Am 28. November 2020 fand auf dem Heidelberger Marktplatz eine Kundgebung im Rahmen des dezentralen Aktionstags der Kampagne „Gemeinschaftlicher Widerstand“ statt, die sich gegen die anhaltende massive Kriminalisierung der Proteste gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg richtete. Unter dem Motto „Solidarität mit den G20-Angeklagten“ protestierten etwa 100 Aktivist*innen vor dem Rathaus gegen die Anklagen im sog. Rondenbarg-Komplex, die am kommenden Donnerstag, 3. Dezember 2020, mit einem Pilotprozess starten. Ab diesem Tag stehen die fünf jüngsten G20-Gegner*innen, die bei einem Protestzug Anfang Juli 2017 in der Hamburger Straße Rondenbarg von der Polizei brutal attackiert und festgenommen wurden, in Hamburg vor Gericht. Sie müssen über viele Monate hinweg wöchentlich zu ihren Verhandlungsterminen in den Norden fahren – obwohl ihnen gar keine individuellen Straftaten vorgeworfen werden, sondern nur die Anwesenheit in der Versammlung. Auch eine Genossin aus dem Raum Mannheim ist davon betroffen. Weiterlesen

28.11.: Kundgebung „Solidarität mit den G20-Angeklagten!“

Am 28. November 2020 findet ein dezentraler Aktionstag statt mit Kundgebungen und Demos in Solidarität mit den fünf Angeklagten aus dem Rondenbarg-Komplex, die ab 3. Dezember in Hamburg vor Gericht stehen. Auch in Heidelberg organisieren wir eine Solikundgebung, die um 15 Uhr am Marktplatz startet.

Dezentraler Aktionstag gegen Repression am Samstag vor dem Prozessauftakt gegen die G20-Gegner*innen vom Rondenbarg

Im Juli 2017 haben wir uns international und spektrenübergreifend zu Zehntausenden nach Hamburg aufgemacht, um lautstark und entschlossen gegen das Gipfeltreffen der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt zu protestieren. Wie bei anderen Zusammenkünften bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regime und kriegsführender Militärblöcke haben wir es nicht hingenommen, dass sie ungestört ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen aushandeln können. Wir sind auf die Straße gegangen gegen die kapitalistischen Verhältnisse, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruhen und für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind.

Wir sind dem Treffen der G20 entschlossen entgegengetreten. Wir haben uns dabei weder von Verbotszonen noch von massiver Polizeigewalt abschrecken lassen. Wir haben gemeinsam unsere Kämpfe für eine klassenlose, antikapitalistische Gesellschaft ohne Patriarchat, Rassismus, Faschismus und Klimakrise auf die Straße getragen und tun das auch weiterhin. Weiterlesen

1.11.: Gedenken auf dem Bergfriedhof

Alljährlich zum 1. November rufen VVN-BdA Heidelberg und DGB Nordbaden zum Gedenken am Mahnmal für die Opfer des Faschismus auf dem Bergfriedhof auf. Dort wird mit Redebeiträgen an die vom NS-Regime ermordeten Widerstandskämpfer*innen erinnert.

Seit der Einweihung 1950 liegen hier unter anderem zehn Mitglieder der Vorbote-Gruppe um Georg Lechleiter, Antifaschist*innen aus Heidelberg und Mannheim, aber auch Widerstandskämpfer*innen aus anderen Ländern. Insgesamt wurden 27 Hingerichtete und zu Tode gequälte Frauen und Männer, auch aus dem Elsass und der Tschechischen Republik, an dieser Stelle bestattet.

Angesichts der verschärften Pandemie-Situation wurde ein alternatives Veranstaltungskonzept entwickelt. Zeitlich versetzt werden Kleingruppen von maximal zehn Personen zum Mahnmal gehen, um dort bei einer Rede und einem Musikstück gemeinsam an die Ermordeten zu erinnern. Auf diese Art wird auch unter den jetzigen schwierigen Umständen ein kollektives Gedenken vor Ort ermöglicht.

Mehrere an der Planung beteiligte Gruppen haben sich schon auf einen zeitlichen Ablauf geeinigt. Wenn ihr unabhängig davon als Einzelpersonen teilnehmen wollt, bittet die VVN-BdA für ihre Planung um eine Mail an heidelberg[at]vvn-bda.de. In der Antwort bekommt ihr dann die entsprechende Uhrzeit mitgeteilt.

Bitte bringt Mund-Nasen-Schutz mit und achtet auf ausreichenden Abstand.

PM: Weitere Einblicke ins Innenleben der „Burschenschaft Normannia zu Heidelberg“

Pressemitteilung vom 4.10.2020

Weitere Einblicke ins Innenleben der „Burschenschaft Normannia zu Heidelberg“

Nachdem eine Recherchegruppe mit dem Namen „Stückgarten fräsen“ bereits am 20. September 2020 auf der unabhängigen Medienplattform de.indymedia.org zahlreiche Informationen zu den rechten Umtrieben bei der „Burschenschaft Normannia“ veröffentlicht hatte, folgten am 2. Oktober unter dem Titel „Im Normannen-Haus brennt noch Licht …“ (https://de.indymedia.org/node/106881) weitere Einblicke ins Innenleben dieser extrem rechten Studentenverbindung. Wir stufen dieses Material als verifizierbar ein. Weiterlesen

Normannia-Skandale nehmen kein Ende

Die Antifa-Recherchegruppe „Stückgarten fräsen“ hat am heutigen 2. Oktober nachgelegt und weitere Infos zur „Burschenschaft Normannia zu Heidelberg“ veröffentlicht.
Brisant ist vor allem ein Insider-Foto aus dem Normannen-Haus, das einen Burschen beim Hitlergruß zeigt.
Eindeutige Klick-Empfehlung: https://de.indymedia.org/node/106881
Bereits am 20. September hatte die Gruppe zahlreiche Infos zur Normannia veröffentlicht (https://de.indymedia.org/node/104826).

4.10.: Antifa-Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus“

Am 4. Oktober begeben wir uns wieder einmal mit einem Stadtrundgang auf historische Spurensuche. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Ecke Haupstraße/Theaterstraße.

Der Antifaschistische Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, der seit vielen Jahren von der VVN-BdA in Kooperation mit der AIHD/iL organisiert wird, führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand zu leisten.

WICHTIG! Da wir auf Grund der zur Zeit gültigen Corona-Bestimmungen die Teilnehmer*innenzahl auf 20 Personen beschränken müssen, ist eine Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich. Ebenso gilt die Beachtung der aktuell geltenden Regeln. Anmeldung bitte unter: heidelberg[at]vvn-bda.de

Sollten sich mehr Interessierte melden, werden wir uns schnellstmöglichst um einen weiteren Termin bemühen.