Das nächste Café Alerta, das monatliche Offene Treffen der AIHD/iL, findet am 8. Februar 2018 statt. Diesmal gibt ein Genosse von Young Struggle einen Input unter dem Motto „Solidarität mit Afrin!“.

Außerdem gibt es Infos zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam Aktivitäten zu den aktuellen Themen planen.

Seit dem 19. Januar 2018 führt die türkische Regierung Krieg gegen die kurdischen Autonomieregionen in Nordsyrien. Der Krieg ist eine territoriale Ausweitung des schon Jahrzehnte andauernden Krieges gegen die kurdische Bewegung. Er geht einher mit einer massiven Verhaftungswelle und gewalttätigen Einschüchterungsversuchen in der Türkei. Dabei kann die faschistoide AKP-Regierung sicher sein, dass sie von keiner anderen Regierungsmacht oder gar innerhalb des NATO-Bündnisses für ihren imperialistischen Angriffskrieg mit Sanktionen oder Widerstand zu rechnen hat. Die US-Regierung lässt die kurdischen YPG-Streitkräfte fallen, nachdem sie für sie den IS besiegt haben. Das eben jener IS durch die Kriegsbeteiligung seitens der Türkei zu neuer Stärke gelangen könnte, scheint zunächst nicht zu stören. Russland stimmt schweigend zu, und wer wegschaut, unterstützt den Krieg passiv oder aktiv – wie die deutsche Bundesregierung mit Waffenlieferungen, dem Verbot des Zeigens von Symbolen der kurdischen Bewegung und der Verfolgung der PKK als terroristischer Vereinigung. Ein Genosse von Young Struggle hat sich bereit erklärt, den thematischen Input halten. Anschließend wollen nicht nur die Lage in Rojava diskutieren, sondern besonders auch unsere Möglichkeiten, in Deutschland gegen den Krieg zu intervenieren.

Im Anschluss gibt es noch einen kurzen Input zu den Antifa-Protesten gegen den Nazi-Fackelmarsch am 23. Februar in Pforzheim.