Wir teilen das folgende Statement der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim zur gestrigen Hausdurchsuchung in Heidelberg.
Jetzt heißt es mehr denn je: zusammenstehen und sich nicht einschüchtern lassen! Gemeinsam können wir verhindern, dass die Repression ihren Zweck erfüllt. Sucht den Kontakt zu euren Genoss:innen, vermeidet Spekulationen (die helfen nur den Bullen) und lasst Solidarität praktisch werden. Wenn ihr euch austauschen möchtet, kommt zu den kommenden Veranstaltungen, zum Alerta am 14. Dezember und informiert euch beim Rechtshilfevortrag, den wir am 8. Dezember gemeinsam mit der Roten Hilfe HD/MA veranstalten.
Presseerklärung der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim vom 28.11.2023:
Bei Prozessbeobachtung abgeholt: Hausdurchsuchung bei einem Antifaschisten in Heidelberg
Am 27. November 2023 kam es in Heidelberg zu einer aufsehenerregenden Hausdurchsuchung: Während einer Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Heidelberg wurde ein solidarischer Prozessbeobachter von Polizeibeamt*innen aus dem Saal geholt, um bei ihm eine Hausdurchsuchung durchzuführen. Anschließend wurde der Antifaschist erkennungsdienstlich behandelt. Anlass für die Repressionsmaßnahme ist der Vorwurf der Sachbeschädigung – doch das Ziel ist offensichtlich weniger ein möglicher Ermittlungserfolg, sondern die Abschreckungswirkung durch die öffentliche Inszenierung. Weiterlesen











