Soldaten sind Mörder – Veteranen auch!

„Veterans, Family & Friends“: was klingt wie eine schlechte Sitcom des US-Kriegsministeriums ist das Motto des zweiten Veteranentags. Der 15. Juni ist seit dem Bundestagsbeschluss im Jahre 2024 der nationale Veteranentag – ein Tag, um „unsere Helden“ zu ehren und das „Band zwischen ihnen und der Gesellschaft“[1] zu stärken. Dieser Tag ist ein Produkt der kriegstreiberischen „Zeitenwende“, um die Militarisierung der Gesellschaft weiter voranzutreiben.

Seit der Ausrufung der „Zeitenwende“ durch die Ampelregierung sind die Schulbesuche, die Camps und die Werbeveranstaltungen auf Jobmessen der Bundeswehr in die Höhe geschnellt. Es wurde die Wehrpflicht über sogenannte Erfassungsbögen durch die Hintertür wieder eingeführt und die Städte und Bahnhöfe sind voll mit der Werbung dieser unheilvollen Mördertruppe. 

Da dies den Herrschenden als Eingriff in unser Leben aber nicht reichte, wurde diese ekelhafte Ehrung jener, die sich freiwillig mit ihrem Leben an den imperialistischen Kriegen der BRD beteiligten eingeführt. So sollen Soldaten und deren mörderische Taten als Teil unseres Lebens etabliert werden und schon Kinder, die von ihren Eltern zu diesen Veranstaltungen geschleppt werden, möglichst früh indoktriniert werden. Dazu war zum Beispiel letztes Jahr in Mannheim beim ersten Veterantentag ein Truppentransporter der Bundeswehr zur Bespaßung der Kinder da. Diese durften dann als besonderes Angebot zur Nachwuchswerbung von einem Soldaten darin im Kreise gefahren werden. Zudem soll damit der „Heldenmythos“ der Kämpfer:innen für Deutschland gestärkt werden und die so vermittelte soziale Anerkennung soll noch mehr Jugendliche in die Hände der Nachfolgeorganisation der Wehrmacht treiben.

Unsere Antwort ist klar, wir werden ihre Kriege und Kriegstreiberei sabotieren und uns wehren, denn für uns gilt:

Kein Mensch, kein Cent der Bundeswehr!

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