
Am Montag 23. Februar 2026 ist das nächste Fantifa – der FLINTA*-only-Abend im Café Gegendruck. Diesmal starten wir zunächst mit einem Bring and Share Buffet: Ob Salat, Pizzaschnecken oder Muffins – bringt gerne was Leckeres mit! Danach starten wir in eine Diskussion zum Thema „FLINTA* in linken Räumen“. Wie immer fängt es um 19.00 Uhr im Café Gegendruck (Fischergasse 2, Heidelberg) an. Die Veranstaltung ist FLINTA* only.
Antisexistischer Anspruch und Wirklichkeit stimmen in linken Kontexten leider nicht überein. Patriarchales Verhalten wie Mansplaining, das Unsichtbarmachen von FLINTA* oder die Erwartung an diese, den überproportionalen Anteil bei Reproduktionsarbeiten zu übernehmen, sind auch in Räumen mit feministischem Anspruch präsent.
Gleichzeitig erzeugt es manchmal Druck, wenn politische Gruppen FLINTA* nach außen hin sichtbarer machen wollen und sie deshalb beispielsweise oft als Redner:innen anfragen.
In der Diskussion wollen wir unsere Erfahrungen austauschen und überlegen, welche Formen von gegenseitigem Support und FLINTA*-only-Freiräumen uns helfen können, uns zu bestärken, patriarchale Muster aufzubrechen und queerfeministische Praxis zu entwickeln.
Mit dem FLINTA* only-Abend „Fantifa“ wollen wir die eigenständige Vernetzung von Frauen, Lesben, inter, non binary, trans und agender Personen in linken Räumen stärken. Das Fantifa ist, was wir draus machen, also bring dich und deine Ideen ein!
Ob bei politischem Austausch, mitgebrachtem veganen Essen oder einem guten Film und anschließendem gemütlichen Austausch bei leckeren Getränken: wir FLINTA* nehmen uns Raum!
Das Akronym Fantifa stammt aus den 1980ern und steht für Frauen Antifa oder feministische Antifa. Die Fantifa bildete sich als Reaktion auf sexistische Macker-Strukturen innerhalb von Antifa-Gruppen. Da diese nach wie vor nicht überwunden sind, knüpfen wir mit unserem FLINTA* only-Abend an diese Tradition an.

