19.1.: Gegen die AfD-Veranstaltung mit Frohnmaier!

Am 19. Januar 2026 möchte die AfD in Heidelberg im Bürgerhaus Bahnstadt im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl mit einer Veranstaltung mit hochrangigem Besuch für sich werben: Der rechtsradikale Ministerpräsidentschaftskandidat Markus Frohnmaier ist angekündigt. Dagegen finden verschiedene Proteste statt. Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen rufen wir dazu auf, sich der rechten Hetze am 19. Januar 2026 um 18 Uhr bei unserer Kundgebung auf dem Gadamerplatz entgegenzustellen!

Frohnmaier ist stellvertretender Landesvorsitzender der AfD, stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion und gilt als Gründer der „Jungen Alternativen“ in Baden-Württemberg. Innerhalb der Partei gehört er zu den Hardlinern, war außerdem Mitglied der antimuslimisch-rassistischen Organisation „German Defence League“ und beschäftigte im Bundestag bereits mehrere auffällige Nazis, zum Beispiel Manuel Ochsenreiter, bis dieser wegen Anstiftung zu schwerer Brandstiftung abtauchte. Zu seinen Positionen gehört ein totales Einreiseverbot für Muslim*innen in die EU und ein wirtschaftsliberaler „Volkskapitalismus“, in dem unter anderem Ausländer*innen keine Sozialleistungen empfangen sollen und Arbeitslosengeld zurückgezahlt werden muss. Rechte wie Frohnmaier hetzen so die Bevölkerung gegen Migrant*innen auf, um gleichzeitig durch Sozialabbau die Lebensumstände der Meisten zu verschlechtern. Politischen Gegner*innen wünschte Frohnmaier bereits unter anderem sexualisierte Gewalt und bezeichnete Taten wie den Nazi-Mord 2018 in Chemnitz als „Bürgerpflicht“.

Bei der Bundestagswahl 2017 wurde er von der russischen Regierung unterstützt, wodurch diese durch ihn als „unter absoluter Kontrolle stehende(n) Abgeordnete(n)“ (Strategiepapier der Präsidialverwaltung Wladimir Putins) Einfluss im Bundestag gewinnen wollte. Insgesamt ergibt sich das Bild eines korrupten Rechtsradikalen, der anhand von völkischen und sozialchauvinistischen Kriterien die bestehende Ungleichheit zwischen Arm und Reich – sowohl global als auch national – weiter verschärfen möchte und dabei Gewalt begrüßt: als Mittel gegen alle Menschen, die nicht weiß sind, sowie gegen diejenigen, die für den Grundsatz der universalistischen Gleichwertigkeit aller Menschen einstehen.

Gestalten wie Frohnmaier sollte in Heidelberg und sonstwo keine Bühne geboten werden. Die Liste seiner menschenverachtenden Worte und Taten ist lang. Und genau für diese Positionen hat die AfD Baden-Württemberg ihn als „Spitzenkandidaten“ für die kommende Landtagswahl bestimmt. Malte Kaufmann, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Heidelberg, bezeichnet Frohnmaier als „geschätzten Kollegen“, der zuletzt auch auf der Weihnachtsfeier der Heidelberger AfD eine „flammende Rede“ gehalten habe. Deswegen ist für uns klar: Wo die AfD in Heidelberg auftaucht, sind wir auch da! Um uns ihr entschlossen entgegenzustellen, denn wir wollen eine Zukunft, in der es den Menschen besser geht und nicht (noch) schlechter!

Kommt deshalb am 19. Januar 2026 mit uns auf den Gadamerplatz gegen die rechte Hetze der AfD und die Faschisierung der BRD – für das gute Leben für alle! Frohnmaier entgegentreten! Fight AfD!

Dieser Beitrag wurde unter General abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar